Späte Aufholjagd? Schulz' Rückstand auf Merkel schmilzt kurz vor dem TV-Duell

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MERKEL SCHULZ
Späte Aufholjagd? Schulz' Rückstand auf Merkel schmilzt kurz vor dem TV-Duell | Francois Lenoir / Reuters
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  • Die SPD macht in der Sonntagsfrage einen Prozentpunkt gut
  • Auch bei der Kanzlerpräferenz geht es für Schulz bergauf

Die SPD holt vor dem TV-Du­ell am heutigen Sonntagabend in Um­fra­gen leicht auf. Im Sonn­tags­trend, den das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Emnid wö­chent­lich für die "Bild am Sonntag" er­hebt, steigt sie auf 24 Pro­zent (Plus 1).

Die Union liegt wie in der Vor­wo­che bei 38 Pro­zent. Dritt­stärks­te Kraft wäre die Linke mit 9 Pro­zent. FDP (Minus 1), Grüne (Plus 1) und AfD er­rei­chen je­weils 8 Pro­zent. Auf die sons­ti­gen Par­tei­en ent­fal­len 5 Pro­zent (Minus 1).

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Bei der Kanz­ler­fra­ge liegt Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel klar vor ihrem Her­aus­for­de­rer Mar­tin Schulz. Könn­te der Bun­des­kanz­ler di­rekt ge­wählt wer­den, wür­den sich 50 Pro­zent für Mer­kel ent­schei­den, 25 Pro­zent für Schulz. Immerhin: Im Vergleich zur Vorwoche machte Schulz einige Prozentpunkte gut, laut Emnid lag die Kanzlerin damals bei 51 Prozent, Schulz nur bei 22.

Für den Sonn­tags­trend hat Emnid zwi­schen dem 24. und 30. Au­gust 1889 re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Frage: "Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am nächs­ten Sonn­tag Bun­des­tags­wah­len wären?“

Für die Um­fra­ge hat Emnid am 31. Au­gust 500 re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Fra­gen: "An­ge­nom­men, Sie könn­ten den Bun­des­kanz­ler di­rekt wäh­len und hät­ten die Wahl zwi­schen An­ge­la Mer­kel und Mar­tin Schulz. Für wen wür­den Sie sich ent­schei­den?“

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