LIVE-BLOG zum TV-Duell: Schulz wünscht sich eine weitere Debatte mit Merkel

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LIVE-BLOG zum TV-Duell: Linken-Spitzenkandidat Bartsch guckt lieber Volleyball-Finale | dpa
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  • Beim TV-Duell am Sonntag streitet Kanzlerin Merkel mit SPD-Herausforderer Schulz
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Es soll der Höhepunkt des bisherigen Wahlkampfes werden: Im TV-Duell treffen am Sonntagabend Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz aufeinander.

Für Schulz könnte es die letzte Chance sein, eine Aufholjagd zu starten. In Umfragen liegt die SPD bis zu 15 Prozentpunkte hinter der Union.

Merkel dagegen gilt in den Augen vieler Menschen als Favoritin. Dabei hat sie bei ihren drei vorherigen TV-Duellen laut Umfragen nie gewonnen.

Die beiden Politiker werden am Sonntag von vier Journalisten Sandra Maischberger, Maybrit Illner, Peter Kloeppel und Claus Strunz der Sender ARD, ZDF, RTL und Sat.1 befragt. 90 Minuten haben Merkel und Schulz Zeit, ihre Positionen zu den vier ausgesuchten Themen Migration, Außenpolitik, soziale Gerechtigkeit und Innere Sicherheit klarzumachen.

Hier alle Neuigkeiten zum Duell:

23:45 Uhr: Guttenberg: Schulz hat sich um Außenministeramt beworben

Der CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg hat den Auftritt von SPD-Kanzlerkandidat Schulz als Bewerbung für das Amt des Außenministers gewertet.

"Wir haben heute, wenn man es etwas flapsig sehen kann, eine Bewerbungsrede eines künftigen Außenministers vor den Augen der Nation gesehen - bei der künftigen Chefin im Zweifelsfall", sagte Guttenberg am Sonntag in der ARD-Sendung "Anne Will" und fügte hinzu: "Wobei ich auch hoffe, dass die nächste Konstellation keine große Koalition ist."

22:53 Uhr: Schulz: Weiteres TV-Duell wäre "sinnvoll"

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wünscht sich ein weiteres Aufeinandertreffen mit der Kanzlerin im Fernsehen. "Ein zweites Duell wäre sicher sinnvoll gewesen", sagt Schulz nach der etwa anderthalbstündigen Debatte am Sonntagabend.

"Ich bin auch gerne bereit für ein solches zweites Duell." Schulz bedauerte, dass verschiedene Themen zu kurz gekommen seien. "Wir haben ganz wenig über die Digitalisierung diskutiert und Zukunftsfragen", sagte Schulz. "Insgesamt hab ich den Eindruck, dass es ein faires Duell war."

22:31 Uhr: Abschluss-Umfrage - Merkel überzeugt mehr

In der Umfrage der ARD liegt Merkel deutlich vor Schulz. 55 Prozent der Befragten hat die Kanzlerin überzeugt, nur 35 Prozent sagten das über Schulz.

Auch bei einzelnen Themen nahmen Zuschauer Merkel durchweg als kompetenter wahr. Nur bei den Fragen: "Wer war bürgernäher?" und "Wer war angriffslustiger?" erzielt Schulz bessere Werte.

22:20 Uhr: Kieler Regierungschef Günther sieht Merkel als Siegerin

Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, sieht Merkel eindeutig als Siegerin. "Angela Merkel war stark und überzeugend", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. "Ich fand sie deutlich souveräner als ihn." Schulz sei nach seinem Eindruck sehr aggressiv aufgetreten.

Merkel habe auf alle Fragen gut reagiert und sich nicht überraschen lassen, auch nicht, als Schulz in der Türkei-Frage eine überraschende Position bezogen habe, sagte Günther. Dies bezog sich auf das Plädoyer von Schulz für einen Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara.

"Ich fand ihn erstaunlich nervös", sagte der Kieler Regierungschef über den SPD-Kanzlerkandidaten. Die Chance, die ein solches TV-Duell biete, habe er nicht genutzt. In der Sendung seien die Probleme in Deutschland zu kurz gekommen, sagte Günther. Es sei nicht langweilig gewesen, sondern es hätten sich durchaus Unterschiede offenbart.

22:19 Uhr: Merkel liegt auch in ARD-Umfrage vorne

Nach einer ersten ARD-Umfrage lag Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Halbzeit des Fernsehduells vor ihrem Herausforderer Martin Schulz. 44 Prozent sagten, die CDU-Chefin sei überzeugender gewesen, nur 32 Prozent sagten dies über den SPD-Chef. Bei den unentschiedenen Wählern lag Merkel mit 36 zu 31 Prozent vorne.

Eine große Mehrheit hielt Schulz für angriffslustiger: 78 zu 6 Prozent. Bei den Fragen nach Argumentation (44 zu 36), Kompetenz (59 zu 18), Glaubwürdigkeit (47 zu 26) und Sympathie (46 zu 26) lag dagegen Merkel teils deutlich vor dem SPD-Kanzlerkandidaten.

22:02 Uhr: Wer hat das Duell für sich entschieden?

Direkt nach dem TV-Duell veröffentlicht das ZDF eine Blitzumfrage der Forschungsgruppe Wahlen. Die Befragung erfolgte zur Mitte der Sendung: Wer hat sich bisher im TV-Duell besser geschlagen?

33 Prozent fanden Merkel besser, 24 Prozent Schulz. Allerdings: 43 Prozent sahen keinen Unterschied.

Bei Merkel sagten 79 Prozent, sie habe sich "wie erwartet" geschlagen. Elf Prozent fanden sie besser, zehn schlechter. Schulz fanden 48 Prozent besser, elf schlechter und 40 wie erwartet.

Merkel konnte sich bei allen einzelnen Fragen zur Halbzeit durchsetzen. Bei Glaubwürdigkeit (31 vs. 17), Sympathie (35 vs. 19) und Sachverstand (41 vs. 14) landete sie deutlich vor Schulz.

21:48 Uhr: Die Schlussworte

Schulz wirbt in seinem Schlusswort für Mut zum Aufbruch in Zeiten des Umbruchs.

"Mut zum Aufbruch heißt, die Zukunft zu gestalten und nicht die Vergangenheit zu verwalten." Er stehe für ein "europäisches Deutschland in einem starken Europa".

Merkel sagt: "Wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen." Sie spricht über die Digitalisierung und die Veränderungen, die künftig anstehen werden. Sie betont ihre Erfahrung und die "Neugier auf Neues". Damit wolle sie aus Deutschland ein starkes und sozial gerechtes Land machen.

21:47 Uhr: Schulz stellt Merkel eine Frage - die weiß offenbar die Antwort nicht

Innere Sicherheit. Merkel sagt, rot-grüne Landesregierungen hätten versagt. Schulz fragt: "Frau Merkel, welches Bundesland hat die höchste Kriminalitätsrate?" Merkel sagt: "Sagen Sie es mir, Herr Schulz." Die Antwort: Sachsen-Anhalt. Von der CDU regiert.

21:39 Uhr: Das Duell wird zum Speed-Dating?

Die Zeit wird knapp. Daher stellen die Moderatoren nun Fragen, die die Kandidaten mit "ja" oder "nein" beantworten sollen. Erste Frage: Ist die Ehe eine Institution zwischen Mann und Frau? Schulz sagt 'nein'. Merkel weicht aus.

Müssen wir uns an Terror gewöhnen? "Ein klares Nein", sagt Merkel. "Das würde bedeuten, unsere Art zu leben, aufzugeben."

Wahlrecht ab 16? "Nein", sagt Merkel. "Ja", sagt Schulz.

Schröders Jobangebot aus Russland? Finden beide schlecht. Aber Schulz verweist auf die Verdienste des Altkanzlers, um den Genossen zu verteidigen.

21:31 Uhr: Was werden die Bürger mehr in der Tasche haben?

Klöppel fragt nach den Steuerkonzepten der Kandidaten. Das Beispiel: Eine Familie mit zwei Kindern, die Eltern verheiratet - wie viel mehr wird eine solche Familie mehr in der Tasche haben?

200 bis 250 Euro im Monat, rechnet Schulz vor.

Die Kanzlerin sagte, dass die Union in der kommenden Legislaturperiode den Bürger um 15 Milliarden Euro entlasten wolle. Sie könne allerdings nicht genau sagen, was dies im Schnitt für eine vierköpfige Familie ausmache.

Im Übrigen wolle die Union das Kindergeld für jedes Kind um 25 Euro erhöhen und den Freibetrag anheben.

21:26 Uhr: "Die Manager haben geschummelt"

Es geht um die Diesel-Affäre. Merkel verweist wie zuletzt in Interviews auf Software-Updates.

Schulz spricht über Musterfeststellungsklagen. "Was die Manager an Vertrauensverlust verursacht haben, das ist ohne Gleichen", sagt er.

Illner fragt, warum Merkel so zurückhaltend in dieser Frage sei. "Hat das mit der Verwobenheit einzelner CDU-Minister in die Autobranche zu tun?", fragt sie. "Sie sagen doch, da ist betrogen worden."

"Ich bin stocksauer", sagt Merkel. "Ein Hauptpfeiler unserer Wirtschaft ist in Gefahr geraten." Sie verweist auf die vielen Arbeitsstellen, die die Autoindustrie stellt.

"Vertreten Sie da noch die Interessen der Verbraucher", hakt Illner nach. Merkel spricht über die Zukunft der Branche, die es gelte, im Auge zu behalten.

21:15 Uhr: "Frau Merkel, à la bonne heure"

Strunz hakt nach, ob Merkel das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre anheben wolle. Die verneint. Und bekommt Lob von Schulz. "Danke, dass Sie die sozialdemokratische Position übernommen haben."

Ob das allerdings so stimme, bezweifle er - so wie Merkel beim TV-Duell 2013 gesagt habe, mit ihr werde es keine Pkw-Maut geben.

21:09 Uhr: Merkel lenkt ein und will über Abbruch der Beitrittsverhandlungen sprechen

Schulz spricht über Nordkorea. Merkel geht noch einmal einen Schritt zurück und sagt: Sie wolle noch einmal mit ihren europäischen Kollegen beraten, ob die EU-Beitrittsverhandlungen abgebrochen werden könnten.

"Ich habe übrigens sehr viel Erfahrung damit, mit Erdogan zu reden", sagt sie fast patzig an Schulz gewandt.

SPD-Politiker Ulrich Kerber jubelt bereits auf Twitter: "Martin Schulz hat im TV-Duell Merkel zur Positionsänderung gezwungen."

21:05 Uhr: "Ganz klar zwei unterschiedliche politische Konzepte"

"Die einzige Sprache, die Ankara versteht ist: 'Jetzt ist Schluss'", sagt Schulz. Er versucht noch einmal zu erklären, worin der Unterschied zwischen ihm und Merkel in der Türkei-Frage besteht.

20:58 Uhr: Schulz: "Ich würde den Antrag stellen"

Schulz verweist auf die Entlassungswelle in der Türkei und die Massen an Inhaftierungen, er spricht von einem "Gegenputsch". Als Kanzler würde er daher den Antrag stellen, die EU-Beitrittsverhandlungen abzubrechen.

"Vorsicht", sagt Merkel und erklärt noch einmal ihre Position. "Es gibt viele Menschen in der Türkei, die hoffen auf uns." Jede Maßnahme müsse gut überlegt sein. Um den Menschen in Haft in der Türkei zu helfen, setzt sie auf wirtschaftliche Maßnahmen. Und den Stopp der Beitrittshilfen.

20:58 Uhr: "Brauchen eine Mehrheit für Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei"

Merkel sagt, sie sehe den Beitritt der Türkei zur EU nicht. Das habe sie noch nie. Aber die Beitrittsverhandlungen könnten nur abgebrochen werden, wenn es dafür eine Mehrheit in der EU gebe.

Daher setze sie vorerst auf den Abbruch der Verhandlungen zur Ausweitung der Zollunion, um ein Zeichen gegen Erdogan zu setzen.

20:53 Uhr: Flüchtlinge, Flüchtlinge, Flüchtlinge

Seit 35 Minuten sprechen Merkel und Schulz nun zum ersten Thema Migration. Im Netz sammeln sich die Tweets, die beklagen: Das Duell gerät einseitig.

"Jetzt haben wir aber lang genug über die AfD-Themen gesprochen. Wann kommen die Themen der demokratischen Mitte zur Sprache?", schreibt ein Nutzer.

Ähnlich äußert sich der WDR-Korrespondent Philipp Menn auf Twitter: "Seit 35 Minuten Flüchtlinge, Abschiebung, Islam. Im Moment gewinnt eine andere Partei bei diesem TV-Duell."

20:50 Uhr: "Wollen Sie die Europäischen Grenzen schließen?"

Nun geht es um die Sicherung der Außengrenzen. Schulz will die nicht komplett schließen, sondern spricht sich für ein Einwanderungsgesetz aus. Nach Vorbild der USA oder Kanada. Dann könnte vor dem Versuch der Einwanderung schon gesagt werden, ob jemand kommen dürfe oder nicht.

"Entweder wir sind eine Solidargemeinschaft, oder wir lassen es", sagt er - quasi als Fazit, wie mit den Flüchtlingsströmen in Europa umzugehen ist.

20:46 Uhr: Abschiebungen - wer hat versagt?

Strunz will wissen, wie Deutschland Abschiebungen besser hinbekommen kann. Merkel verweist auf Erfolge und kritisiert die SPD: "Nach wie vor haben wir wegen der rot-grünen Landesregierungen es nicht geschafft", die Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, kritisiert Merkel.

Schulz kontert. Auch in Bayern, dem schwärzesten Bundesland, werde nicht so abgeschoben, wie manche sich das vielleicht wünschen würden. Denn es hänge immer von Einzelfallprüfungen ab. Gefährder aber müssten unbedingt abgeschoben werden, betont Schulz.

20:43 Uhr: "Waren Sie in einer Kirche?"

Bei dieser Frage scheinen sich die Kandidaten übertreffen zu wollen. Merkel gibt zu, heute nicht in einer Kirche gewesen zu sein. Schulz fällt ein, er sei in einer Kapelle gewesen. Merkel zieht nach: Gestern sei sie in einer Kirche gewesen. Noch mal gut gegangen...

20:39 Uhr: Sind die Fragen zu einseitig?

Beim Flüchtlingsthema fällt auf: Immer wieder sind es kritische Fragen zur Entscheidung von Merkel im Sommer 2015. "Zeit"-Journalist Bernd Ulrich fragt da: "Zu Flüchtlingen wird wieder nur von rechts gefragt, aber nicht: Warum machen Sie diese brutale Abschottung mit?"

20:35 Uhr: "Sind Einwanderer aus muslimischen Ländern schwieriger zu integrieren?"

Zwei Drittel der Deutschen lehnen Merkels Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, ab. "Ich verstehe die Menschen, die sehr skeptisch sind", sagt Merkel mit Blick auf die islamistischen Anschläge. Sie fordere eine deutlichere Abgrenzung der islamischen Geistigkeit und spricht sich für einen "verfassungskonformen Islam" aus.

Schulz verneint die Frage von Klöppel. Muslime müssten im Alltag integriert werden, sagt Schulz. In der Schule, durch eine Ausbildung.

"Jenseits von richtig oder falsch, dort treffen wir uns", zitiert Schulz dann einen schiitischen Philosophen. Man dürfe die Muslime nicht verleumden wegen ein paar Prozent fanatischer Islamisten. "Die Hassprediger haben in unserem Land nichts zu suchen."

20:31 Uhr: Merkels wirre Rede

Merkel verteidigt ihre Entscheidungen in der Flüchtlingskrise - und sagt gleichzeitig, das dürfe sich nicht wiederholen. Manche Internet-Nutzer finden das verwirrend. Auch im Ausland.

20:28 Uhr: Strunz: "Warum haben Sie den Eindruck entstehen lassen, Sie hätten die Kontrolle verloren?"

Wieder fragt Strunz die Kanzlerin zu ihrer Entscheidung in der Flüchtlingskrise, die Grenze nicht vor Migranten zu verschließen. "Warum haben Sie nichts getan, um zu verhindern, dass der Eindruck eines Kontrollverlusts entstanden ist?"

Merkel verteidigt ihre Entscheidung, weist wieder auf die Bekämpfung von Fluchtursachen hin - und weist auf das Türkeiabkommen hin, um das sie sich damals so bemüht habe. "Ich halte es immer noch für richtig", sagt sie.

20:26 Uhr: Attacke von Schulz: "Warum hat Seehofer Orban eingeladen?"

Nun kommt es zum ersten direkten Schlagabtausch zwischen Merkel und Schulz. Der SPD-Herausforderer weist daraufhin, wie sehr sich der ungarische Ministerpräsident bei der Flüchtlingskrise quergestellt hat. "Warum hat Seehofer dann Orban zu einem Treffen eingeladen?", fragt Schulz direkt die Kanzlerin.

Merkel sagt, man müsse immer miteinander sprechen.

20:21 Uhr: Merkel: "Wir müssen Fluchtursachen bekämpfen"

Nun wird der erste Themenkomplex Migration angesprochen. Moderator Claus Strunz konfrontiert Merkel damit, dass sie rechts der Union Platz gelassen habe. "Nein, das habe ich nicht", dementiert Merkel. Sie habe in schwierigen Situationen Entscheidungen getroffen.

Merkel spricht darüber, was in den nächsten vier Jahren passieren muss. "Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen", sagt sie. Etwas vage.

20:16 Uhr: Schulz fängt an

Das Duell beginnt. Die erste Frage geht an Schulz. Warum liegt er nach einem furiosen Start so weit hinten in den Umfragen, will Moderator Klöppel von ihm wissen? Liegt es daran, dass er keine Regierungserfahrung habe?

Die Niederlage bei den Landtagswahlen sei sehr bitter gewesen, sagt Schulz. Aber die Wahl sei noch nicht entschieden.

19:45 Uhr: Hinter den Kulissen geht es feuchtfröhlich zu

Heute feiert Unions-Fraktionschef Volker Kauder seinen Geburtstag. Er durfte sich über ein Ständchen freuen.

19:32 Uhr: Die Geschichte der TV-Duelle

Seit 2002 gibt es in Deutschland erst das direkte Duell im Fernsehen zwischen Kanzler und Herausforderer. Aber auch davor stritten sich Politiker vor der Wahl im TV. Das ZDF-"Morgenmagazin" hat die Geschichte der TV-Duelle zusammengefasst:

19:22 Uhr: Bartsch guckt lieber Volleyball

Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch erwartet kein spannendes Duell, im Gegenteil. Er rechnet mit Langeweile. Union und SPD hätten in der Großen Koalition gut zusammengearbeitet, daher gebe es auch am Sonntag keine große Spannung zwischen Merkel und Schulz.

"Da schaue ich lieber das Volleyball-Finale", sagte Bartsch im ZDF vor dem Duell. Er erwarte keine wirkliche Neuigkeiten von den Kandidaten.

Erstmals überhaupt stehen die deutschen Volleyballer im Finale einer Europameisterschaft. Dort geht es am Sonntagabend ab 20.20 Uhr gegen Russland.

Mehr zum Thema: Erfahrt, wie ihr das TV-Duell von Merkel gegen Schulz sehen könnt

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(cho)

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