USA wollen russisches Konsulat durchsuchen - die Beamten verbrennen offenbar eilig Dokumente

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SAN FRANCISCO
USA wollen russisches Konsulat durchsuchen - die Beamten verbrennen offenbar eilig Dokumente | dpa
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  • Russland muss nach Aufforderung der USA sein Konsulat in San Francisco sowie zwei weitere Geb├Ąude schlie├čen
  • Berichte ├╝ber Rauch und Feuer am Freitag und Samstag bei den betroffenen Geb├Ąuden sorgen f├╝r Spekulationen

Schwarzer Rauch und eine Durchsuchung: Kurz vor der Schlie├čung des russischen Konsulats in San Francisco spitzt sich der Streit zwischen Russland und den USA weiter zu.

Die US-Geheimdienste h├Ątten f├╝r Samstag eine Durchsuchung des Konsulats und der Wohnungen der Mitarbeiter angek├╝ndigt, teilte das Au├čenministerium in Moskau am Freitagabend mit. Die betroffenen Familien sollten das Geb├Ąude f├╝r zehn bis zw├Âlf Stunden verlassen, sagte sie.

Zuvor hatten Berichte ├╝ber schwarzen Rauch ├╝ber dem Konsulat f├╝r Aufregung gesorgt. Der Rauch sei schwarz und bei├čend gewesen. Das n├Ąhrte Spekulationen dar├╝ber, was dort verbrannt worden sein k├Ânnte. "Nicht nur Papier", mutma├čte ein KCBS-Reporter auf Twitter.

Berichte ├╝ber weiteres Feuer

Auch in Washington gab es am Freitag Berichte ├╝ber ein Feuer. Laut dem US-Magazin "Foreign Policy" h├Ątten russische Beamte hinter dem Geb├Ąude einer diplomatischen Abteilung Russlands Papier verbrannt.

Was in beiden F├Ąllen verbrannt wurde, blieb offen. In San Francisco musste wegen des Qualms die Feuerwehr anr├╝cken. Ein L├Âscheinsatz war jedoch nicht n├Âtig, der Rauch kam aus dem Schornstein.

"Invasion unserer konsularischen Einrichtungen"

Am Donnerstag hatten die USA Russland aufgefordert, das Konsulat in San Francisco sowie zwei diplomatische Abteilungen in New York und Washington bis Samstag zu schlie├čen.

Die angedrohte Durchsuchung in San Francisco stie├č auf heftige Kritik. Au├čenamtsprecherin Maria Sacharowa sprach von einer "Invasion unserer konsularischen Einrichtungen".

"Mit solchen emp├Ârenden Aktionen belasten die USA die ohnehin angespannte Atmosph├Ąre des bilateralen Dialogs und behindern die weiteren "Kooperationsm├Âglichkeiten'", sagte sie.

Der russische Au├čenpolitiker Konstantin Kossatschow kritisierte den Schritt als Versto├č gegen das Wiener ├ťbereinkommen ├╝ber diplomatische Beziehungen von 1961. Dieses regelt die Kontakte zwischen Staaten und garantiert Diplomaten Immunit├Ąt.

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