Matt Damon verrät den peinlichen Grund, warum Donald Trump in "Kevin - Allein zu Haus 2" zu sehen ist

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Matt Damon verrät den peinlichen Grund, warum Donald Trump in "Kevin - Allein zu Haus 2" zu sehen ist | GETTY
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  • US-Präsident Trump ist in einer kleinen Szene in "Kevin - Allein zu Haus 2" aus dem Jahr 1992 zu sehen
  • Schauspieler Matt Damon hat in einem Interview nun die Hintergründe für den Auftritt verraten

US-Präsident Donald Trump hat eine ganze Reihe von Auftritten in Kino- und Fernsehfilmen vorzuweisen. Viele Schauspieler können davon nur träumen.

Aber laut Hollywood-Star Matt Damon liegt das nicht daran, wie gut Trump eine Szene meistern kann. Es gibt einen anderen Grund. Einen, der für Trump etwas peinlich ist.

Denn um in den Gebäuden des Immobilienmoguls drehen zu können, müssen Regisseure Trump natürlich um Erlaubnis fragen. Und der lässt sich das vergüten.

"Zwei Stunden für eine beschissene Szene"

"Der Deal war, dass er eine Rolle bekam, wenn man in einem seiner Gebäude drehen wollte", sagte Damon am Freitag in einem Interview mit dem "Hollywood Reporter". Die Eitelkeit von Trump hat also dafür gesorgt, dass er so häufig auf der Leinwand zu sehen war.

"Regisseur Martin Brest musste einen neuen Teil zum Skript von 'Der Duft der Frauen' hinzufügen - und die ganze Crew war damit beschäftigt", behauptete Damon. "Die mussten zwei Stunden für eine beschissene Szene verschwenden. Nur damit Donald Trump reinkommt und Al Pacino sagen kann: 'Hallo, Herr Trump!'. Sein Name musste natürlich erwähnt werden. Und dann ging er wieder."

Auch in "Kevin - Allein zu Haus 2" ist Trump für einen Moment zu sehen. Kevin erhält darin eine kleine Wegbeschreibung vom späteren US-Präsidenten:

Auch ein Kollege von Damon berichtet ähnliches

"Man verschwendet Zeit, um eine Dreherlaubnis zu bekommen. Und dann schneidet man die Szene raus", erklärte Damon gegenüber dem "Hollywood Reporter" das Vorgehen der Film-Crews. "Ich vermute mal, im Fall von 'Kevin - Allein zu Haus 2' haben sie es einfach drin gelassen."

Schauspieler Chris O'Donnell erzählte bereits im April in einer Talkshow ähnliches. O'Donnell ist in "Der Duft der Frauen" zu sehen. "Uns wurde erklärt, um das Plaza (Hotel in New York, das Trump gehört, Anm. d. Red.) nutzen zu können, gab es eine kleine Rolle für Donald und Marla (Maples, Trumps Frau damals, Anm. d. Red.)", sagte O'Donnell.

Die Szene fiel später allerdings dem Cutter zum Opfer.

Schauspieler Damon ist kein Fan des Präsidenten. Über dessen schwache Reaktion auf die rechte Gewalt in Charlottesville vergangenen Monat sagte Damon: "Eine Menge Leute, mich eingeschlossen, erkennen nun, wie weit verbreitet Rassismus ist. Und es ist so viel schlimmer, als ich naiverweise gedacht hatte."

Dieser Artikel erschien zuerst bei der amerikanischen Ausgabe der HuffPost und wurde von Leonhard Landes übersetzt.

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