Ein einziges Bild zeigt, wie Donald Trump sein Volk im Stich lässt

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DONALD TRUMP HARVEY
U.S. President Donald Trump waves to the crowd after receiving a briefing on Tropical Storm Harvey relief efforts at a local fire station in Corpus Christi, Texas, U.S., August 29, 2017. REUTERS/Carlos Barria | Carlos Barria / Reuters
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  • Die USA erleben eine der größten Naturkatastrophen des vergangenen Jahrzehnts
  • Während Hurrikan Harvey das Land heimsucht, inszeniert sich Donals Trump lieber selbst
  • Ein Bild zeigt, dass viele seiner Vorgänger in ähnlichen Situationen anders reagiert haben

Hurrikan Harvey fegt über die USA hinweg. Mit fatalen Folgen. 39 Menschen haben ihr Leben verloren, 32000 Menschen mussten in Notquartieren untergebracht werden.

Grund genug, den Opfern Trost zu spenden. US-Präsident Donald Trump versuchte das auf seine ganz eigene Weise. Er reiste ins von massiven Fluten betroffene Corpus Christi – und winkte den Menschen zu.

Mit Betroffenen der Umweltkatastrophe sprach er dagegen nicht.

Der 45. Präsident der USA hält die Menschen, die alles verloren haben, lieber auf Distanz.

Das zeigt auch ein Bild, das US-Kolumnist Jerry Saltz teilte. Es zeigt sowohl Trump als auch die früheren Präsidenten Barrack Obama, George W. Bush und Bill Clinton.

Saltzs Aussage: Trumps Amtsvorgänger haben sich in Krisenzeiten immer auf die Stufe der Bevölkerung gestellt. Trauernde Menschen in den Arm genommen, versucht, ihnen Trost zu spenden und ihr Mitleid ausgedrückt. Trump jedoch habe keine Opfer getroffen, bemerkte der Autor des "New York Magazine".

Turd Trump met with no victims‼️#Shameless

Ein Beitrag geteilt von Jerry Saltz (@jerrysaltz) am

Trump inszeniert sich mal wieder selbst

Donald Trumps Verhalten in der Krise der US-Südstaaten sorgt bei vielen Beobachtern derzeit für Irritation.

Der Präsident inszeniert sich im Angesicht der Hurrikan-Katastrophe selbst, bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit prahlt er sogar mit der Größe von "Harvey". Und natürlich muss er auch seine Umsatzzahlen denken: Er trägt bei seinen Auftritten seine eigenen Klamotten aus dem Trump-Shop.

Das Bild, das Kunstkritiker Jerry Saltz, vor drei Tagen auf Instagram gepostet hat, wurde von tausenden Menschen kommentiert. Auch auf Twitter fragen sich die viele: "Was zur Hölle ist das für ein Mensch?" Instagram-Nutzer coriewing beschreibt Trumps Dilemma sehr sarkastisch: "Er ist das wahre Opfer hier. Immerhin musste er seine Golfpläne absagen."

Sein Versuch zu helfen, ist heuchlerisch

Zwar hat Donald Trump bekanntgegeben, eine Million Dollar aus seinem privaten Vermögen zu spenden - angesichts eines Schadens, der momentan auf 125 Milliarden geschätzt wird, ist das jedoch leider nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein.

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(lp)