Sechs Jugendliche in Gartenlaube gestorben: Vater wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

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ARNSTEIN
Die Jugendlichen sind an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben | DANIEL KARMANN via Getty Images
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  • Im Januar 2017 sind sechs Jugendliche in einer Gartenlaube in Arnstein gestorben
  • Sie wurden durch Kohlenmonoxid vergiftet
  • Jetzt ist der Vater zweier der Toten wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Im Januar 2017 sind sechs Jugendliche in einer Gartenlaube im bayerischen Arnstein gestorben. Jetzt ist der Laubenbesitzer und Vater zweier der Toten von der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden, wie "Focus Online" berichtet.

Den Ermittlungen zufolge hatte er den Benzingenerator in der Hütte installiert, der letztlich zum Tod der 18- und 19-Jährigen geführt hat.

Der Vater hatte die Leichen seiner Kinder gefunden

Während einer Feier hatten die sechs Jugendlichen den Generator zum Heizen in der Laube benutzt und waren durch die Abgase an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben.

Der jetzt angeklagte Vater hatte am Morgen nach der Feier die Leichen seiner Tochter, seines Sohnes und der vier weiteren Gäste in dem Häuschen gefunden.

Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er nach der Feier nichts von seinen Kindern gehört hatte. Die Polizei hatte bereits unmittelbar nach dem Fund ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen.

Mehr zum Thema: Tragödie von Arnstein: Anwohnerin gibt weitere Details über die toten Jugendlichen bekannt

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