Eine 26-jährige Österreicherin geht Blutspenden - danach hat sich ihr Leben für immer verändert

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  • Die 26 Jahre alte Doris Grünwald war zum ersten Mal Blutspenden
  • Dabei stellte sich heraus, dass ihre Eltern nicht biologisch mit ihr verwandt sind
  • Jetzt bittet sie uns um Mithilfe

Zum ersten Mal in ihrem Leben ist die 26 Jahre alte Doris Grünwald Blutspenden gegangen. Danach hat sich der Blick auf ihre Familie für immer verändert.

Denn es stellte sich heraus: Die Österreicherin hat eine andere Blutgruppe als ihre vermeintlichen Eltern und ist nicht mit ihnen verwandt.

Doris und ihre Eltern ließen DNA-Tests machen - auch die bestätigten den Verdacht. Jetzt ist die junge Frau auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern, und ihre Eltern auf der Suche nach ihrer wirklichen biologischen Tochter. Offenbar muss es bei der Geburt im Krankenhaus eine Verwechslung gegeben haben.

Das Krankenhaus streitet eine Vertauschung ab

"Zeitraum der Vertauschung müsste der 31.10 - 01.11.1990 gewesen sein, denn da hatte meine Mama mich noch nicht gesehen! Ich wog 1800 Gramm und war 42 cm lang. Blutgruppe laut Mutterkindpass war A negativ", schreibt Doris auf Facebook.

Das Krankenhaus streite ab, dass es eine Kindesvertauschung gegeben hat. Infrage kommen Kinder, die in Graz oder umliegenden Krankenhäusern als Frühchen auf die Welt gekommen sind.

Wenn sich jemand angesprochen fühle oder einen Hinweis hat, seien Doris und ihre Familie sehr dankbar über eine Kontaktaufnahme, schreibt die junge Frau.

"Ich, bzw. wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir irgendwann unsere biologischen Gegenstücke finden.
Das wäre unser herzlichster Wunsch!", schreibt die 26-Jährige.

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(jg)

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