Reporter fragt Merkel, warum sie Martin Schulz ungern beim Namen nennt - ihre Antwort sorgt für Lacher

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  • Merkel stellt sich in der Sommerpressekonferenz den Fragen der Hauptstadtpresse
  • Als ein Reporter Merkel auf SPD-Kanzlerkandidat Schulz anspricht, beweist sie Humor
  • Wie oben im Video zu sehen ist, sorgte auch eine andere Antwort von Merkel für Gelächter

Ein Wahlkampf ohne Gegner - diesen Eindruck erweckt Kanzlerin Merkel in ihren Reden und Interviews. Sie vermeidet es, den Namen des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz in den Mund zu nehmen.

Ihr Herausforderer hingegen greift die Kanzlerin bei jeder Gelegenheit persönlich an. Erst im Sommerinterview warf er ihr am Sonntag die "Arroganz der Macht" vor.

Dass Merkel den Namen ihres Herausforderers vermeidet, war auch Thema in der Sommer-Pressekonferenz der Kanzlerin am Dienstagmorgen in Berlin.

"Habe schon mindestens einmal den Namen von Schulz gesagt"

Ein Journalist will von Merkel wissen, warum sie in ein TV-Duell mit einem Kandidaten gehe, "dessen Namen Sie kaum in den Mund nehmen".

Merkel grätscht dazwischen: Sie habe schon mindestens einmal den Namen ihres Konkurrenten Martin Schulz öffentlich genannt. Ihre Antwort sorgt für viele Lacher unter den Hauptstadtjournalisten.

"Deswegen habe ich gesagt: 'kaum'", lautet die Antwort des Fragestellers.

"Unterschiede herausstellen"

Darauf antwortet Merkel, dass sie den Namen nicht nennt, "um Unterschiede herauszustellen."

Nunja, was genau sie damit meinte, bleibt wohl ihr Geheimnis.

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(ben)

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