Als eine trauernde Frau aus dem Flieger steigt, drückt ihr ein Flugbegleiter diesen Zettel in die Hand

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Tricia J. Belstra hat ihren Sohn verloren
  • Auf dem Flug zu seiner Beerdigung ging es ihr sehr schlecht
  • Dann hat ihr ein Flugbegleiter auf einer Serviette eine rührende Botschaft hinterlassen

Tricia J. Belstra hat Schlimmes erlebt. Ihr Sohn ist gestorben. Am 18. August saß sie in einer Maschine der Southwest Airlines, um zu seiner Beerdigung zu fliegen.

"Ich sah weder gut aus, noch fühlte ich mich gut. Die zwei Fremden, die neben mir saßen, hielten eine Kotztüte für mich", erzählt Belstra.

Einer der Flugbegleiter kam vorbei, lehnte sich zu ihr und fragte, ob es ihr gut gehe.

"Ich habe ihm erzählt, dass ich fliege, um meinen Sohn zu beerdigen. Er sagte, dass es ihm schrecklich leid tue, brachte mir eine Kanne mit Wasser, ein Glas mit Eis und eine Diät-Cola", sagt die Mutter.

Die Botschaft auf der Serviette rührte die Mutter zu Tränen

Die junge Frau neben ihr half ihr, das Wasser zu trinken, weil sie so sehr zitterte. Nach der Landung half sie Belestra mit dem Gepäck und als sie das Flugzeug verließ, stand der junge Flugbegleiter da und wartete auf sie.

"Er stoppte mich, gab mir eine Serviette in die Hand und sagte, dass ihm mein Verlust leid tue."

Belstra bedankte sich und lief zunächst weiter. Später warf sie einen Blick auf die Serviette und fing sofort an zu weinen.

Der Flugbegleiter, dessen Namen Belstra nicht kennt, hat ihr mit einem Kugelschreiber eine Botschaft auf die Serviette geschrieben. "Im Jahr 2004 habe ich meinen älteren Bruder verloren. So traumatisierend das noch immer für mich ist, kann ich mir nicht vorstellen, wie schlimm der Schmerz für dich als Mutter ist."

"Das Leben deines Sohnes ist größer als sein Tod und wird es immer sein"

Er selbst habe den Trauerprozess seiner Mutter erlebt - der vermutlich nie enden werde. "Zuallererst bedeutet Muttersein mit der Geburt eines Kindes ein Versprechen an ein Leben in der Zukunft zu geben.

Deine Mission endet jetzt nicht - das Leben deines Sohnes ist größer als sein Tod und wird es immer sein."

Der Flugbegleiter bittet Belstra, nicht zu versuchen, ihre Energie dafür aufzuwenden, den Schmerz zu lindern. "Stattdessen solltest du Möglichkeiten finden, Freude zu erfahren. Besuche deine Familie, nähere dich wieder Menschen an, zu denen du den Kontakt verloren hast, reise."

Das sei ihre Geschichte und sie solle für sich selbst und ihren Sohn sicherstellen, das zu überstehen. "Setz dich nicht selbst unter Druck!"

Belstra bittet darum, die Botschaft zu teilen, damit ihr Dank bei dem Flugbegleiter ankommt. "Vielen Dank für deine lieben Worte - von einer Person, die sich die Zeit genommen hat, das zu schreiben, ohne mich überhaupt zu kennen."

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(best)

Korrektur anregen