Rechtsradikale planten Terroranschlag auf Linke: Bundespolizei stürmt Wohnhaus in Rostock

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  • Die Bundespolizei hat ein Wohnhaus in Rostock gestürmt
  • Die Bewohner sollen Morde an linken Politikern geplant haben
  • Mehr zu der Razzia seht ihr oben im Video

Am frühen Montagmorgen hat die Bundespolizei ein Wohnhaus in Mecklenburg-Vorpommern gestürmt. Der Grund: ein Terrorverdacht. Die Bundespolizei durchsuchte Arbeits- und Geschäftsräume von zwei Verdächtigen.

Die Bewohner sollen aus Angst vor islamistischem Terror geplant haben, Vertreter des linken Spektrums zu töten. Dazu sollen sie eine Liste mit Namen angelegt haben. Das teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit.

Das Haus soll voller Waffen gewesen sein

Den Ermittlern zufolge befürchteten die Verdächtigen als Folge der Flüchtlingspolitik eine Zunahme von Anschlägen bis hin zum Zusammenbruch der staatlichen Ordnung.

Für diesen Fall sollen sie sich bereits mit Lebensmitteln sowie mit Munition für ihre legal beschafften Waffen eingedeckt haben.

"Es ist niemand festgenommen worden“, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft zu "Focus Online". Sie verweist darauf, dass ein einfacher Tatverdacht Voraussetzung für eine Untersuchung ist. Ob sich der Tatverdacht erhärtet, "werden die weiteren Ermittlungen zeigen."

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(lp)

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