Buhrufe und Pfiffe: Merkel muss Rede in Sachsen-Anhalt mehrmals unterbrechen

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  • Kritiker haben Kanzlerin Merkel in Sachsen-Anhalt ausgepfiffen
  • Merkel reagierte souverän, musste ihre Rede aber mehrmals unterbrechen
  • Was die Kanzlerin zu den Störungen sagte, sehr ihr im Video oben

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt am Samstag ausgepfiffen worden. Während ihres Wahlkampfauftritts zeigten Kritiker AfD-Plakate sowie handgemalte Schilder mit Parolen wie "Merkel muss weg" oder "Danke Merkel" mit aufgemalten Blutspritzern. Nach CDU-Angaben waren rund 3000 Menschen auf den Marktplatz der Harz-Stadt gekommen.

Merkel reagierte auf die Proteste: "Manche glauben, dass man die Probleme der Menschen in Deutschland mit Schreien bewältigen und lösen kann. Ich glaube das nicht und gehe davon aus, die Mehrheit heute hier auf diesem Platz auch nicht."

Merkel will Diesel-Fahrverbote verhindern

In ihrer Rede ging die CDU-Bundesvorsitzende unter anderem auf den aktuellen Diesel-Skandal ein. Sie sagte, die Fehler müssten aufgearbeitet werden, die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie erhalten bleiben. Sie wolle alles dafür tun, dass "Made in Germany" auch künftig mit deutschen Autos verbunden sei.

Auf der anderen Seite sollten die Menschen, die sich im treuen Glauben ein Diesel-Auto gekauft hätten, nicht die Zeche zahlen. "Wir werden alles tun, um Fahrverbote zu verhindern", betonte die Kanzlerin.

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