LeFloid zeigt Youtube den Mittelfinger

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LeFloid ist aktuell nicht gut auf Youtube zu sprechen

LeFloid (29, "Wie geht eigentlich Demokratie") ist einer der erfolgreichsten und berühmtesten Youtuber Deutschlands. Seinen gleichnamigen Kanal haben über drei Millionen User abonniert. Sein größter Coup: das Interview mit Angela Merkel 2015. Florian Mundt, so der bürgerliche Name des 29-jährigen Berliners, verdient mit seinen Youtube-Beiträgen, in denen er sich humorvoll, aber auch kritisch mit aktuellen Themen auseinandersetzt, Geld. Doch das könnte sich künftig ändern, wie LeFloid in seinem neuesten Video selbst erklärt.

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Der Grund: Youtube hat seine Richtlinien geändert und angefangen, "werbeunfreundliche Inhalte" nicht mehr zu unterstützen, sprich keine Werbung mehr zu schalten. Darunter fallen "umstrittene Themen und sensible Ereignisse". Konkret heißt das, Inhalte wie "Krieg, politische Konflikte, Terrorismus oder Extremismus", wie LeFloid aus den Youtube-Richtlinien zitiert, werden künftig keine Werbung mehr enthalten. Die Konsequenz für den Youtuber: "Ich verdiene mit diesem Kanal hier keinen Cent mehr!" Dafür zeigt er der Videoplattform den doppelten Stinkefinger.

Doch das ist für ihn gar nicht das Schlimmste. Vielmehr ärgert ihn, dass Youtube seine Inhalte, "wenn sie sensible Themen enthalten oder wenn ich mich über die Türkei aufrege oder was auch immer", aktuell sogar sperrt. Das finde er einfach "mega zum Kotzen". Trotzdem wolle er weiterhin Videos bei Youtube hochladen. Denn für ihn sei das ein "Herzensprojekt". Seine sogenannten "LeNEWS" werde es also auch in Zukunft geben. Aber LeFloid sagt auch, er wisse noch nicht, wohin sich das alles entwickle.

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