Die CDU möchte etwas gegen Terror-Drohnen unternehmen - und wagt einen ungewöhnlichen Vorstoß

Veröffentlicht: Aktualisiert:
DRONES
Die CDU möchte etwas gegen Terror-Drohnen unternehmen - und macht einen absurden Vorschlag | PA Archive/PA Images
Drucken
  • CDU in Brandenburg sieht Deutschland durch Terror-Drohnen in Gefahr
  • Ihr Lösungsvorschlag für die Bedrohung klingt allerdings etwas kurios

Nach den Anschlägen in Barcelona in der vergangenen Woche ist das Thema der Terrorabwehr aktueller denn je.

Viele Parteien diskutieren nun natürlich, welche Maßnahmen es gibt. So auch die CDU in Brandenburg.

Die Bedrohung liegt für die Union wortwörtlich in der Luft: Anschläge mit Drohnen.

Der Lösungsvorschlag der Partei klingt jedoch etwas kurios. Wie die Rundfunkanstalt rbb berichtet, plant die Partei nun Raubvögel im Kampf gegen Terror-Drohnen zu mobilisieren.

Am Donnerstag stellte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Björn Lakenmacher, den Antrag dafür vor.

Drohnen würden sich zu einem sicherheitspolitischen Problem entwickeln

Darin ist zu lesen, dass die Partei bis zum Jahr 2020 mehr als eine Millionen Flugdrohnen im Himmel über Deutschland erwarte.

Durch deren fortschreitend erleichterte Bedienung und günstigere Beschaffungsmethoden, könnten sie sich bald zu einem sicherheitspolitischen Problem entwickeln, so die CDU.

Das Wappentier Brandenburgs könnte zum Schutzbeitrag

"Die Drohnen können ungewollt abstürzen, sie können die Privatsphäre stören oder bei Terroranschlägen gezielt als Angriffswaffe eingesetzt werden, indem mit ihnen beispielsweise kleine Sprengstoffladungen abgeworfen werden.", schreibt die Partei in ihrem Antrag.

Die Lösung soll das Wappentier Brandenburgs darstellen - der Adler. Die Tiere könnten dann die kleinen unbemannten Flugobjekte "ergreifen und sicher zu Boden bringen".

Frankreich und die Niederlande sind Vorreiter des Pilotprojekts. Das französische Militär und die niederländische Polizei hätten laut Lakenmacher bereits Adlerstaffeln gegründet und damit sehr gute Erfahrungen gemacht, berichtet das ZDF.

Wann der Antrag in den Landtag eingebracht wird, ist noch offen.

2017-07-23-1500833626-3203653-DerHuffPostWhatsAppNewsletter6.png
Die wichtigsten News des Tages direkt aufs Handy - meldet euch hier an.

Korrektur anregen