Vor zwei Jahren verloren sie ihren Sohn - jetzt posten die Eltern dieses berührende Bild

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  • Mit Tattoos drücken viele Menschen ihre innigsten Gefühle aus
  • Ein Paar aus den USA ließ sich nach dem Tod ihres Sohnes tätowieren
  • Mit einem Foto rühren sie nun viele zu Tränen

Tattoos haben für viele Menschen eine große Bedeutung und können ihnen manchmal sogar dabei helfen, Schicksalsschläge zu verarbeiten. So erging es auch einem Paar aus den USA.

Steven and Gloria Kimme posierten für ein Familienfoto mit Engelsflügeln, die sie sich auf den Rücken haben tätowieren lassen. Das Foto hat viele Menschen bewegt.

Denn die beiden ließen sich zusammenpassende Tattoos stechen, nachdem ihr erster Sohn Isaac, im Juli 2015 an spinaler Muskelatrophie - einer Nervenkrankheit - starb.

Tattoos, um den Tod zu verarbeiten

Im Juni 2017 bekam das Paar ihr zweites Kind - ein kleines Mädchen.

Glorias Schwester, Grace Arend, teilte das rührende Foto auf Twitter und schrieb dazu: “Meine Schwester und ihr Mann ließen sich Tattoos stechen, nachdem ihr Sohn vor zwei Jahren starb. Das rührt mich zu Tränen.”

Zwischen den beiden liegt ihr neugeborenes Baby, eingekuschelt zwischen den Engelsflügeln.

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Das Foto wurde in zwei Wochen über 20.000 Mal retweetet und bekam fast 70.000 Likes.

Erinnerung an das Versprechen auf ein Leben nach dem Tod

Gloria Kimmel hat mit “Yahoo Beauty” darüber gesprochen, warum sie und ihr Mann sich die Tattoos stechen ließen. “Wir wollten eine schöne körperliche Erinnerung an Isaacs Leben und das Versprechen, mit ihm im Leben nach dem Tod zusammen sein zu können", sagte sie.

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Das Tattoo soll die Engelsflügel des verstorbenen Jungen darstellen. "Er war die Hälfte von jedem von uns. Deshalb bekam jeder von uns einen seiner Flügel, damit sie uns halten", sagte die Mutter. "Die Tattoos sind eine Erinnerung daran, dass er immer bei uns ist im Geiste."

Viele Menschen sind ergriffen

Das Foto hat viele Menschen auf Twitter gerührt.

Eine Nutzerin schrieb: "Ich weine gerade tatsächlich."

Eine andere kommentierte ebenfalls, das sie das Bild zu Tränen rühre. “Ich weine wirklich.”

"Eines der bewegendsten Dinge, die ich je gesehen habe", pflichtet ihnen eine weitere Twitter-Nutzerin bei.

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Es sei eine wunderbare Art, das Leben des neuen Babys zu feiern, im Gedenken an das Leben ihres ersten Kindes, kommentierte jemand anderes.

Dieser Text erschien zuerst in der HuffPost UK und wurde von Marie-Theres Rüttiger aus dem Englischen übersetzt.

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(lk)

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