Charlize Theron: Ihre Rolle in "Atomic Blonde" war brutal

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Charlize Theron spielt in "Atomic Blonde" die Agentin Lorraine

Charlize Therons (42, "Mad Max: Fury Road") neuer Kinofilm "Atomic Blonde" spielt in Berlin im November 1989. Die geteilte Stadt und die gesamte Welt befinden sich in einer Zeit politischen Aufruhrs. Kurz vor dem Fall der Berliner Mauer wird ein Offizier des britischen Geheimdienstes M16 tot aufgefunden.

Er sollte eine Liste mit den Namen aller Spione auf beiden Seiten Berlins vom Osten in den Westen schmuggeln. Doch
die Liste wird nicht bei ihm gefunden. Die erfahrene Spionin Lorraine Broughton (Charlize Theron), wird in dieses Pulverfass sozialer Unruhen, Spionageabwehr, gescheiterter Missionen und geheimer Hinrichtungen geschickt, um die Liste und die Identität britischer Agenten zu sichern.

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Die Voraussetzungen waren enorm

"Dieser Job war brutal hart", sagt Charlize Theron über ihre Rolle als Agentin im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. "Als ich die physischen Voraussetzungen für meine Rolle sah, dachte ich, dass ich das nicht schaffen würde", gibt die Oscar-Gewinnerin zu. Beim Dreh brach sie sich sogar zwei Zähne an.

Die Schauspielerin musste gleich mehrfach recht martialische Kämpfe durchstehen, "bei einem landet mein Kopf in einer Wand. Und es war kein Stunt-Double parat", so Theron über ihren Einsatz.

So empfand Theron den Mauerfall

Darauf angesprochen, was sie 1989 empfand, als die Mauer in Berlin fiel, sagte Theron zu spot on: "Natürlich war ich total geschockt, als die Mauer fiel. Damit hatte ich nicht gerechnet", obwohl Gorbatschows Visionen von Glasnost und Perestroika sie "sehr wohl sehr hoffnungsvoll gemacht hatten".

Die jüngsten politischen Entwicklungen in den USA, die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten und die damit in Zusammenhang gebrachte neue Nähe der USA zu Russland, "spielt unserem Film total in die Karten", gesteht Theron außerdem.

"James McAvoy ist Trump"

James McAvoy (38, "X-Men: Apocalypse") spielt in "Atomic Blonde" einen britischen Agenten, der seine Allianzen und seine Treue ständig verändert. Nicht zuletzt deshalb erklärt Theron leicht zynisch: "James ist Trump in diesem Film."

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