Millionen Menschen besuchen SeaWorld – sie ignorieren, was hinter den Kulissen mit den Orcas passiert

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  • SeaWorld steht immer wieder in der Kritik von Tierschützern
  • Erst vergangene Woche verstarb wieder ein Orca in Gefangenschaft
  • Was ein ehemaliger Trainer dazu sagt, seht ihr im Video oben

Erst in der vergangenen Woche geriet der kalifornische Erlebnispark SeaWorld in San Diego erneut in die Schlagzeilen. Das OrcaWeibchen Kasatka musste nach 42 Jahren eingeschläfert werden. Der Schwertwal soll seit Längerem an einer bakteriellen Lungeninfektion gelitten haben. Eine Krankheit, die bei den Tieren in Gefangenschaft häufig auftritt.

Nun äußerte sich der ehemalige Trainer des Wales über den Todesfall und die Zustände in SeaWorld. John Hargrove arbeitete von 1998 bis 2012 für den Park in San Diego. In der “Mail on Sunday” beklagte er den Tod des Tieres. Normalerweise würden Schwertwale in der Wildnis zwischen 80 bis 100 Jahre alt werden. Was nach wie vor in SeaWorld passiere, sei abscheulich.

"Wenn ich nur eine Person abhalten kann SeaWorld nicht zu besuchen, war Katsakas Tod nicht umsonst"

Er wolle nun auf die Qualen der Tiere aufmerksam machen, sagt er, um Leute davon abzubringen, die Parks weiter zu unterstützen. “Wenn ich nur eine Person davon abhalten kann einen Ort aufzusuchen, in dem Wale Zirkustricks vorführen müssen, dann war Kasatkas Tod nicht umsonst.”

SeaWorld weist weiterhin alle Vorwürfe von sich. Sie würden die Tiere angemessen halten. Jedoch kündigten sie an, ihr umstrittenes Zuchtprogramm zu unterbrechen, weshalb keine neuen Wale in den Anlagen zur Welt kommen werden. Laut eigenen Angaben befinden sich derzeit noch 21 Orcas in den Parks in San Diego, Orlando und San Antonio in Gefangenschaft.

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