Lila Desserts im Internet: Das soll die Ube-Wurzel können

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Im Netz erleben lila Desserts einen riesigen Hype

Köstliche Kuchen, fluffige Donuts, cremiges Eis: Kalorienhaltige Desserts sind der Renner in den Sozialen Netzwerken. Und die kommen seit neuestem in knalligem Lila daher! Aber wie geht das? Handelt es sich dabei um einfache Lebensmittelfarbe? Oder was ist die Geheimzutat der süßen Köstlichkeiten, die nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus sind?

Hinter den lila Lebensmitteln steckt häufig die Ube-Wurzel, die auch Yamswurzel genannt wird. Ihren Ursprung hat sie auf den Philippinen, wo sie schon lange für die Zubereitung von Nachspeisen benutzt wird, unter anderem für die landestypische Nachspeise Halo-Halo. Doch erst seit Foodblogger den Trend auf Social-Media-Kanälen verbreitet haben, erobert die lila Knolle die USA - und schwappte schließlich auch nach Europa über.

Hier gibt's leckeren Ube-Aufstrich!

Die Yamswurzel macht nicht nur optisch was her, sie bietet auch viele gesundheitliche Vorteile: Sie ist reich an Vitamin A, C und E und enthält - genau wie Blaubeeren - jede Menge Antioxidantien, welche vor Zellschäden schützen. Geschmacklich besticht die Wunderknolle übrigens durch eine süße Note, ihre Aromen erinnern an weiße Schokolade, Vanille und Pistazie.

Wer dem lila Food-Hype erlegen ist, bekommt Ube im Asia-Laden oder online. In pürierter Form wird sie zur Verfeinerung von Süßspeisen wie Kuchen, Eis oder Waffeln verwendet, aber auch Brotaufstriche lassen sich aus der Yamswurzel herstellen. Alternativ eignet sich ein lila Ube-Frosting hervorragend, um herkömmliches Gebäck zu verzieren. Garantiert ein optisches Highlight!

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