Dramatische Verwechslung: Familie dachte, in der Urne sei ihre Tochter – war sie aber gar nicht

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  • Zwei Jahre lang trauert eine Mutter um ihre tote Tochter
  • Durch Zufall merkt sie, dass es sich nicht um deren Asche in der Urne handelt
  • Die ganze Geschichte seht ihr im Video oben

Eine Mutter aus Pennsylvania machte zwei Jahre nach dem Tod ihrer Tochter eine schockierende Entdeckung. Jennifer Dailey traute sich erstmals nach ihrer Fehlgeburt, die (vermeintliche) Urne ihres Kindes zu öffnen. Nach einer langen Trauerphase beschlossen sie und ihr Ehemann, die Asche an einem besonderen Ort zu verstreuen.

Beim Öffnen kam dann die böse Überraschung. Dailey fand eine Metallplakette, auf der “Butler Tierkrematorium” eingraviert war. “Da war mir klar, dass etwas nicht stimmte”, erklärte die Amerikanerin dem Fernsehsender WTAE. Tatsächlich befanden sich statt der Asche ihres verstorbenen Babys die Überreste eines toten Hundes in dem Gefäß.

"Am Ende hielt ich nur einen Hund."


Wie konnte es zu dieser Verwechslung kommen? Das zuständige Krematorium gestand seinen Fehler ein. Es kooperiere mit einem Krematorium, das auf Einäscherung von Tieren spezialisiert sei. Dabei muss es zu einer Verwechslung gekommen sein, bei der die Hundebesitzer die Asche der Tochter erhielten und umgekehrt.

Zwar wurden die Überreste mittlerweile zurückgetauscht, die Familie ist jedoch immer noch zutiefst erschüttert. Jennifer Dailey sagte, sie sei immer noch am Boden zerstört. "Wie oft habe ich mich mit der Urne hingesetzt und geweint? Wie oft habe ich mich in der Trauer um meine Tochter in den Schlaf geweint und am Ende hielt ich nur einen Hund?“ Die Familie möchte nun noch einen DNA-Test durchführen um sicherzugehen, dass sie nun wirklich im Besitz der Überreste ihrer Tochter ist.

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(jds)

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