Frank Sinatra: Warum er mit einer Waffe auf Reise ging

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Frank Sinatra erhielt den Oscar als "Bester Nebendarsteller" für den Film "Verdammt in alle Ewigkeit"

Frank Sinatra (1915-1998) ist unvergessen. Er war Sänger, Schauspieler und eine herausragende Größe im Showgeschäft. Ende Oktober erscheint die neue Biografie "The Way It Was: My Life with Frank Sinatra" von Eliot Weisman, der von 1975 bis zu Sinatras Tod im Jahr 1998 zu seinen engsten Vertrauten zählte. Wie US-Medien berichten, schreibt er in dem Buch, dass der Entertainer auf Reisen immer eine goldene Uzi bei sich hatte, die ihm einst die ehemalige Premierministerin von Israel, Golda Meir (1898-1978), geschenkt haben soll. Die kompakte Maschinenpistole hätte Sinatra fast Ärger eingehandelt.

Bei einer Reise ins italienische Verona sei Weisman zufolge nach der Landung ein Zollbeamter in den Privatjet gekommen. Der fragte alle Passagiere an Bord, ob sie Waren anzumelden hätten, was alle verneinten. Es habe jedoch eine kruze Zeit Spannung in der Luft gelegen, heißt in dem Buch weiter, da alle Angst hatten, er könnte die Uzi entdecken, die demnach im Boden des Flugzeugs versteckt war. Doch der Zollbeamte durchsuchte die Maschine nicht, sondern posierte stattdessen für ein Foto mit Sinatra.

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Langeweile mit Jackie Onassis?

Außerdem schreibt Weisman, dass der Oscar-Gewinner Jackie Onassis (1929-1994) "bezaubernd" fand. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe seien sie einmal zum Abendessen ausgegangen. Die Männerbande habe sich in der Gegenwart von Onassis von ihrer besten Seite gezeigt. "Im Gegensatz zu unseren üblichen, lauten Abendessen, erhob niemand die Stimme oder fluchte... Von allen meinen Abendessen mit Sinatra, war das das langweiligste", so Weisman.

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