IW-Experten warnen vor drei Risiken des deutschen Immobilen-Markts

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Die Immobilienexperten des Instituts der deutschen Wirtschaft sehen drei Risiken auf dem Immobilienmarkt. | Kai Pfaffenbach / Reuters
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  • Eine Immobilienblase an sich gibt es wohl nicht
  • Aber drei Aspekten machen dem Institut der deutschen Wirtschaft sorgen

Steigende Preise, große Konkurrenz und günstige Kreditangebote - die Angst vor einer Immobilienblase geht um. Aber diese Gefahr sieht das Institut der deutschen Wirtschaft.

Es werde gerade weder zu viel gebaut, noch gebe es eine große Expansion der Immobilienkredite. "Die Chancen stehen gut, dass der Boom mit einer weichen Landung endet", heißt es in dem Studien-Papier.

Doch IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer und seine Kollegen sieht drei Risiken auf dem Immobilienmarkt.

1. Zu viele Einfamilienhäuser auf dem Land

Eines davon ist laut Studie ein Überangebot ländlicher Einfamilienhäuser. "In ländlichen Landeskreisen sind mehr als doppelt so viele Einfamilienhäuser wie benötigt gebaut worden", schreiben die Immobilienexperten. Deswegen sollten Investoren auf der Suche nach Alternativen zu den großen Städten vorsichtig sein.

2. Zu viele Studentenapartments in Großstädten

Darüber hinaus sieht die Studie Anzeichen für einen über den Bedarf hinausgehenden Bau von Kleinapartments, etwa in Frankfurt am Main. Die sinkende Zahl junger Erwachsener zwischen 18 und 25 und der Rückgang der Studentenzahlen könnte die Mieten für Mikroapartments unter Druck setzen.

- das sind nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft Risiken für den Immobilienmarkt.

3. Strenger werdende Mietregulierung

Dazu kommen möglicherweise überoptimistische Erwartungen von Immobilieninvestoren in Sachen Mietsteigerungen, wie die Autoren in einer aktuellen Studie schreiben.

Das dritte Risiko aus Perspektive von Immobilieninvestoren sehen die Wirtschaftsforscher daher in einer möglichen Verschärfung der Mietregulierung nach der Bundestagswahl, was Mieterhöhungen in der Zukunft erschweren könnte.

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