"Nicht Mitglied einer Schleuserbande": Rechtes Hetzportal entschuldigt sich bei Lukas Podolski

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  • Vor der WM in Brasilien ließ sich Fußballer Lukas Podolski auf einem Jetski fotografieren
  • Das Bild nutzte die rechte Nachrichtenseite Breitbart fĂŒr ihre Propaganda
  • Jetzt entschuldigt Breitbart sich - mit einer skurrilen BegrĂŒndung

Das erzkonservative Internetportal "Breitbart.com" hat sich dafĂŒr entschuldigt, ein Foto des Fußballers Lukas Podolski als Symbolbild fĂŒr einen Schleuser verwendet zu haben.

"Das Foto sollte als Symbolbild einer Person auf einem Jetski dienen", erklĂ€rte der britische Ableger der Seite von Stephen Bannon, dem ehemaligen Berater von US-PrĂ€sident Donald Trump. DafĂŒr wolle man sich bei dem 32-jĂ€hrigen Podolski entschuldigen.

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"Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski ein Mitglied einer Schleuserbande oder ein Opfer des Menschenhandels ist", kann man nun in einer "Anmerkung der Redaktion" auf der Breitbart-Seite lesen.

Bild spÀter ausgetauscht

Auf dem ursprĂŒnglichen Foto war ein gut gelaunter Lukas Podolski mit Sonnenbrille und mit zum Victory-Zeichen gespreizten Fingern als Mitfahrer auf einem Jetski zu sehen - das Bild stammt von der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Das Portal nutzte das Foto fĂŒr einen Artikel, in dem es heißt, die spanische Polizei habe einer Gruppe von Schleusern das Handwerk gelegt, die Menschen per Jetski nach Spanien gebracht haben soll.

Am Sonntag wurde das Bild ausgetauscht, nachdem viele Leserkommentare und Medienberichte auf den Fehler aufmerksam gemacht hatten. Der 32-jĂ€hrige Profifußballer will sich die Verwendung seines Fotos nicht gefallen lassen. Wie sein Berater der Deutschen Presse-Agentur bestĂ€tigte, beauftragte Podolski einen Anwalt mit der Angelegenheit.

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(sk)

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