Lukas Podolski als Schleuser: Das Auswärtige Amt macht sich über "Breitbart.com" lustig

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Lukas Podolski als Schleuser: Auswärtiges Amt macht sich über "Breitbart.com" lustig | Twitter
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  • Das Außenministerium nutzt ein inzwischen berühmtes Foto des Fußballers Lukas Podolski zur Werbung
  • Und veräppelt damit die Redakteure des rechten Internetportals "Breitbart.com"

Das Auswärtige Amt hat sich auf Facebook über "Breitbart.com" lustig gemacht. Der britische Ableger der rechten US-Seite hatte einen Bericht über Schleuserkriminalität in Spanien fälschlicherweise mit einem Foto des Fußballprofis auf einem Jetski bebildert.

Das Auswärtige Amt nutzt das Bild nun auf Facebook für seine Einladung zum Tag der offenen Tür. Das Außenministerium erklärt zunächst, wann und in welchem Zusammenhang das Foto entstanden ist. Dann heißt es: "Falls sie zum Tag der offenen Tür mit dem Jetski kommen möchten: bitte benutzen Sie die Anlegestelle Fischerinsel."

Wie das Foto entstand

Auf dem Bild sitzt der Kölner Podolski breit lächelnd als Beifahrer auf einem Jetski und zeigt das Victory-Zeichen.

Das Bild war im Sommer 2014 kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft entstanden. "Breitbart.com" hatte das Foto am Freitag für einen Bericht über eine Gruppe von Schleusern genutzt, die Flüchtlinge per Jetski nach Spanien gebracht haben sollen.

"Breitbart.com" stellte Podolski als Schleuser dar

Erst am Sonntag hatte der britische Ableger der Seite von Stephen Bannon, dem ehemaligen Berater von US-Präsident Donald Trump, das Foto ausgetauscht und in einer "Anmerkung der Redaktion" erklärt: "Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski ein Mitglied einer Schleuserbande oder ein Opfer des Menschenhandels ist."

Der 32-jährige Profifußballer will sich die Verwendung seines Fotos nicht gefallen lassen. Wie sein Berater der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, schaltete Podolski einen Anwalt ein.

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