Schulz erreicht bei einem Wahlkampfauftritt die Nachricht von Bannons Abgang - er hat sofort die passenden Worte parat

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SCHULZ
STRALSUND, GERMANY - AUGUST 16: Martin Schulz, chancellor candidate of the German Social Democrats (SPD), is seen making a speech, during an election campaign stop on August 16, 2017 in Stralsund, Germany. Germany is scheduled to hold federal elections on September 24 and Schulz is currently approximately 14 points behind his rival, German Christian Democrat (CDU) and current German Chancellor Angela Merkel, who is seeking a fourth term as chancellor. (Photo by Omer Messinger/Getty Images) | Omer Messinger via Getty Images
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  • Während sich die Nachricht von Bannons Abgang aus dem Weißen Haus verbreitete, war SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf einer Wahlkampfveranstaltung in Düsseldorf
  • Dort nannte er die Nachricht "eine der besten, die die Weltöffentlichkeit heute bekommen hat"

Manche nannten ihn den "Dunklen Lord", manche sahen in Donald Trumps Strategieberater Stephen Bannon auch den heimlichen Präsidenten.

Seine Zeit im Weißen Haus ist jetzt vorüber. Überraschend verbreitete sich am Freitagabend die Nachricht vom Abgang des umstrittenen Populisten, was auch unter deutschen Spitzenpolitikern für Erleichterung sorgte.

"Eine der besten Nachrichten heute"

Einer der ersten, der sich zu Wort meldete, war Martin Schulz. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Düsseldorf sagte der SPD-Kanzlerkandidat:

"Ich habe eben in den Nachrichten gesehen, dass dieser Stephen Bannon, dieser unsägliche Berater von Donald Trump, rausgeschmissen worden ist - eine der besten Nachrichten, die die Weltöffentlichkeit heute bekommen hat, dass dieser Mann nicht mehr im Weißen Haus sitzt."

Da redete sich einer den Frust von der Seele, der Trumps Administration von Beginn an scharf kritisiert hat.

Er warf Trump etwa im "Spiegel" vor, Minderheiten mit "unverschämten und gefährlichen Äußerungen" anzugreifen. Das vom US-Präsidenten verhängte Einreiseverbot für Flüchtlinge und Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten bezeichnete der SPD-Chef im Januar als einen "Tabubruch, der unerträglich ist".

"So was braucht man nicht zu akzeptieren"

Außerdem verurteilte er den aggressiven Umgang von US-Präsident Donald Trump mit Deutschland und Europa.

Trumps Umgang mit demokratisch gewählten Bündnispartnern auf dem Nato-Gipfel in Brüssel sei nicht hinzunehmen, sagte Schulz am im Mai bei einer Kirchentagsdebatte im Berliner Dom. „Solch eine demütigende Behandlung ist zurückzuweisen, so etwas braucht man nicht zu akzeptieren.“

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