Frau quält eine Woche lang ihren Hund - der Richter hat die passende Strafe für sie

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  • Alyssa Morrow ließ ihren Hund eine Woche lang leiden
  • Mit der Strafe von Richter Cicconetti hat sie nicht gerechnet
  • Die ganze Geschichte seht ihr im Video oben

48 Prozent aller Straftäter in Deutschland werden rückfällig. Das hat vergangenes Jahr eine Langzeitstudie des Bundesjustizministeriums ergeben. In Amerika liegt die Quote sogar bei 75 Prozent. Um dem entgegenzuwirken, nimmt sich ein Richter aus dem US-Bundesstaat Ohio deshalb bei jedem seiner Fälle Zeit, um sich eine kreative Strafe auszudenken.

Nicht die erste kreative Strafe

Richter Cicconetti hat eine besondere Verbindung zu den meisten seiner Angeklagten und will nur das Beste für sie.

Beim Fall von Alyssa Morrow war es jedoch vorbei mit seiner Gutmütigkeit. Der Richter besitzt selbst Haustiere und konnte deshalb nicht fassen, was die junge Frau ihrem Hund angetan hatte. Sie ließ ihn eine Woche lang alleine zu Hause. Er hatte weder etwas zu Essen noch Wasser zur Verfügung. Darüber hinaus sah das Haus aus wie eine Müllhalde.

Gefängnis oder Müllhalde

Cicconetti stellte Alyssa also vor die Wahl: Entweder 30 Tage ins Gefängnis oder acht Stunden lang Sozialstunden in der ekelhaftesten und stinkendsten Ecke der Gemeindemüllhalde. “Sie sollen ein Gefühl dafür bekommen, wie es dem Hund ging. Und wenn Sie kotzen, dann kotzen Sie“, sagte der Richter.

Alyssa kam schrecklich unpassend mit Sandalen und einem Rock am nächsten Tag zur Müllhalde und musste sich acht Stunden lang durch den Dreck wühlen. Ihr Hund “Moose” wurde wieder aufgepäppelt und wohnt jetzt bei einer neuen Familie.

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