Insider packt aus: Donald Trump könnte schon bald zurücktreten

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Donald Trumps Ghostwriter prophezeit den Rücktritt des US-Präsidenten | GETTY
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  • Der ehemalige Ghostwriter von Donald Trump rechnet mit dem baldigen Rücktritt des US-Präsidenten
  • Laut Tony Schwartz werde Trump wegen der Russland-Affäre sein Amt niederlegen

Wenige Menschen kennen Donald Trump besser als Tony Schwartz.

Schwartz ist der Ghostwriter von Donald Trumps Bestseller "The Art of the Deal" (in der Übersetzung: "Die Kunst des Erfolgs"). Er macht nun eine brisante Vorhersage: Trump sei bereit, sein Amt aufzugeben.

Am Mittwoch schrieb Schwartz auf Twitter:

"Der Kreis schließt sich mit rasanter Geschwindigkeit. Trump wird zurücktreten und seinen Sieg erklären, bevor Mueller und der Kongress ihm keine andere Wahl lassen."

Robert Mueller untersucht als Sonderermittler ebenso wie ein Untersuchungsausschuss des US-Kongresses, ob es Absprachen zwischen Trumps Wahlkampf-Team und Russland gab.

"Im Herbst, wenn nicht eher"

Und Schwartz legte noch einmal nach:

"Trumps Präsidentschaft ist faktisch vorbei. Es wäre ein Wunder, wenn er bis zum Ende des Jahres überlebt. Wahrscheinlicher ist, dass er im Herbst zurücktritt, wenn nicht eher."

In mehreren darauf folgenden Tweets beantwortete Schwartz Fragen von Twitter-Nutzern. Schwartz erwartet, dass Trump womöglich einen Deal mit den Russland-Ermittlern eingehen werde: Er werde zurücktreten und dafür Immunität erhalten.

"Die Russland-Sache wird riesig", schrieb Schwartz. "Er (Trump, Anm. d. Red.) will nicht im Gefängnis landen."

Schwartz drängte Trump-Kritiker auch, den Druck weiter aufrechtzuhalten. Und keilte gegen die erwachsenen Kinder des Präsidenten.

In einem mittlerweile gelöschten Tweet schrieb der Autor: "Eric und Donald Trump Jr. sind eine dümmere Version ihres Vaters. Ivanka Trump ein künstlicher Mensch und eine Wegbereiterin. Sie alle leiden am Stockholm-Syndrom."

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"Ich habe diesen Mann erschaffen"

Schon mehrfach hat Schwartz das Ende von Trump vorhergesagt. Im Mai äußerte er sich ähnlich. "Ich bin mir sicher, dass er (Trump, Anm. d. Red.) bald einen Weg finden muss, wie er sein Amt niederlegen kann", sagte Schwartz gegenüber CNN damals.

Im US-Wahlkampf beriet Schwartz Trumps Konkurrentin Hillary Clinton - ohne dafür Geld zu verlangen.

"Das ist meine Buße, weil ich diesen Mann erschaffen habe, aus dem nun ein Monster geworden ist", sagte er im September über seine frühere Arbeit mit Trump für "The Art of the Deal". "Ich habe mich 30 Jahre lang schlecht dafür gefühlt."

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Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost USA und wurde von Leonhard Landes übersetzt.

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