Frauen, die perverse Bilder geschickt bekommen, können sich in Zukunft ganz leicht wehren

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  • Frauen bekommen immer mehr ungewünschte Nacktbilder zugesandt
  • Nun fällt es ihnen endlich leichter, sich zu wehren
  • Wie das funktioniert, seht ihr oben im Video

Immer mehr Frauen klagen darüber, auf sozialen Netzwerken mit Nacktbildern von Männern belästigt zu werden. Sogenannte “Dick-Pics” sind vor allem in Zeiten von schnelllebigen Nachrichtendiensten ein Phänomen geworden.

Anonymität der Absender nun vorbei

Die Absender genießen für gewöhnlich Anonymität. Das kann sich jedoch bald ändern. Der schwedische Web-Designer Per Axbom geht nämlich dagegen vor.

Auf seiner Seite “DickPicLocator” können Betroffene das erhaltene Bild hochladen. Durch die Auswertung von Metadaten kann man dann zumindest Ort, Zeit und Aufnahmegerät des Übeltäters feststellen.

Besonders schlimm war es zuletzt in öffentlichen Verkehrsmitteln in New York, in denen Frauen per “AirDrop” anstößige Bilder zugeschickt wurden.

Keine unerwünschten Bilder mehr

Der Dienst funktioniert leider nicht mit Screenshots, und in Fällen, bei denen sich die Metadaten durch das Senden verändern. Trotzdem wurde die Seite bereits über 6.000 Mal genutzt.

Der schwedische Entwickler möchte mithilfe des Programms Männer davon abhalten, unerwünschte Bilder ihrer Genitalien zu verschicken. Außerdem will er das Bewusstsein über die vielen Daten auf Bildern schärfen.

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(nsc)

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