Das passierte mit einem Baby-Delfin in Spanien, weil Gaffer zu viele Selfies machten

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  • Touristen haben einen Baby-Delfin qualvoll verenden lassen
  • Erst zogen sie das Tier aus dem Wasser und reichten es herum
  • Dann machten sie auch noch Selfies mit dem Delfin

Im südspanischen Mojácar ist ein Baby-Delfin auf grausame Art und Weise gestorben - weil Touristen ihn aus dem Wasser gehoben hatten. Um Selfies zu machen.

Das Tier war in Ufernähe unterwegs. Als die Touristen es erblickten, stürmten sie sofort darauf los, holten den Delfin aus dem Wasser und reichten ihn herum. Das berichtet die Zeitung "ABC".

Sie hätten dem Delfin das sogenannte Blasloch zugehalten - somit hat das Tier keine Luft mehr bekommen und sei erstickt.

Tierschützer der Organisation Equinac konnten den Delfin nur noch tot aus dem Wasser bergen

Im Februar 2016 machte ein ähnlicher Fall Schlagzeilen.

Damals verlor ein Baby-Delfin an einem Strand in Argentinien sein Leben. Ebenfalls, weil Touristen Selfies machen wollten.

Und ihren Spaß und Angeberfotos über das Leben eines Tieres stellten.

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(mf)

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