Mit diesen Covern haben New Yorks Boulevardmedien Trump heute begrüßt

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NEWYORK
Trump auf den Covern der New Yorker Boulevardmedien | screenshot
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  • Die Kritik an Donald Trump nach seinen Aussagen über rechte Gewalt ist vernichtend
  • Zwei Zeitungen aus New York werfen ihm zu große Nähe zu Rechtsradikalen vor

US-Präsident Donald Trump hat seine uneindeutige erste Reaktion auf die Gewalt bei der Rassisten-Kundgebung in Charlottesville vehement verteidigt und erneut beiden Seiten die Schuld gegeben.

"Es gab auf der einen Seite eine Gruppe, die schlimm war, und es gab auf der anderen Seite eine Gruppe, die ebenfalls sehr gewalttätig war", sagte Trump bei einer Pressekonferenz in New York. Damit verglich der US-Präsident Neonazis mit Gegendemonstranten.

"Sympathy for the Devil"

Für seine Äußerungen bekam Trump heftige Kritik. Vor allem zwei New Yorker Boulevardzeitungen nahmen sich den US-Präsidenten vor.

Die New York "Daily News" spielte auf ihrem Titel auf den Song "Sympathy for the Devil" der Rolling Stones an. Die "New York Post" titelt: "Sie waren nicht alle Nazis." Beide Zeitungen kritisieren, dass Trump auf seiner Pressekonferenz davon sprach, dass "sehr nette Menschen" unter den Demonstranten in Charlottesville gewesen seien.

Zum Hintergrund: Bei Krawallen in der Kleinstadt war ein mutmaßlich rechtsradikaler Täter mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren und hatte eine Frau getötet.

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(lp)

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