Eine Kamera zeichnet auf, wie zwei Lehrerinnen einen autistischen Jungen behandeln - das kostet sie den Job

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  • Eine Mutter sieht auf einem Video, wie ihr Sohn misshandelt wird
  • Lehrerinnen ziehen in den Aufnahmen ihren autistischen Jungen über einen Boden
  • Die Bilder seht ihr im Video oben

Für Eltern von Kindern mit Behinderung ist es oft eine besonders große Überwindung, den Nachwuchs in die Obhut von Fremden zu geben. Für Bonnie McKean aus der Kleinstadt Crestline in Ohio, USA, bestätigten sich leider ihre Ängste. Sie erfuhr, dass zwei Lehrerinnen ihren behinderten Sohn Corbin misshandelt haben.

Bereits eine Woche zuvor hatte sie von Problemen in der Grundschule ihres autistischen Sohnes gehört. Bei einem Gespräch mit der Schulleiterin musste McKean dann einen Schock verkraften. Sie sah Videoaufnahmen, die unter die Haut gehen.

Mutter sei beim Anblick den Tränen nahe gewesen

Die Aufnahmen zeigen zwei Lehrerinnen, die den Siebenjährigen gewaltsam über den Boden zerren. Offenbar ist es zuvor zu Streitigkeiten auf dem Spielplatz gekommen. Der Junge habe dabei eine Lehrerin getreten, als er sich weigert von einer Rutsche herunterzukommen, hieß es von der Schule.

Die Schulleitung reagierte und beurlaubte die beiden Lehrerinnen umgehend.

Zwar versteht McKean, dass Autismus keine Entschuldigung für das Verhalten ihres Sohnes sei, jedoch sei sie schockiert und den Träne nahe gewesen, als sie das Video sah. Das beschrieb McKean in einem Beitrag bei Facebook. Dort veröffentlichte sie auch die brutalen Aufnahmen, um auf den Fall aufmerksam zu machen.

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(ll)

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