Taylor Swift bricht während Grapsch-Prozess in Tränen aus

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Der Grapsch-Prozess von Taylor Swift steht kurz vor dem Ende

Am Ende brach es doch noch aus ihr heraus: Im Grapsch-Prozess von Pop-Superstar Taylor Swift (27, "Shake If Off") gegen den Radio-DJ David Mueller wurden am heutigen Montag die Schlussplädoyers gehalten. Während der Rede von Muellers Verteidiger wurde Swift von ihren Gefühlen übermannt und brach in Tränen aus - das berichtet das US-Portal "Us Weekly".

Die 27-Jährige beschuldigt den früheren Radio-Moderator, sie beim gemeinsamen Posieren für ein Pressefoto 2013 sexuell belästigt zu haben. Genau dieses Foto zog nun sein Anwalt als Beweis dafür heran, dass ein Grapschen nie stattgefunden haben soll. Swift sehe auf dem Bild nicht so aus, als wäre sie in dem Moment unsittlich berührt worden, meinte der Anwalt. Als er das Foto der Jury präsentierte, begann die Sängerin zu weinen.

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Unterschiedliche Aussagen

Mueller leugnet weiterhin, die Sängerin begrapscht zu haben. Swift hatte allerdings während ihrer Zeugenaussage am vergangenen Donnerstag unter Eid ihre Vorwürfe auf drastische Weise bekräftigt. "Er hat meine blanke Pobacke umklammert gehalten", bekräftigte Swift auf Nachfrage des Richters. "Ich habe gefühlt, wie er unter meinem Rock nach meinem Hintern fasst." Swift fordert die symbolische Summe von einem Dollar. Sie will mit dem Prozess anderen Frauen Mut machen, ebenfalls für ihre Rechte einzustehen.

Hintergrund des Prozesses ist ein Vorfall bei einem Meet and Greet vor über vier Jahren. Swift ging nach dem angeblichen Grapscher allerdings nicht zur Polizei, sondern beschwerte sich direkt bei Muellers damaligem Arbeitgeber, der den heute 55-Jährigen in der Folge entließ. Der Radio-DJ reichte später Klage ein und forderte umgerechnet gut 2,5 Millionen Euro Schadenersatz von Swift. Am Freitag wies allerdings ein Richter diese Klage ab. Es gebe keine Beweise, dass Swift für Muellers Entlassung verantwortlich sei.

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