Prostitution und Knast: Das krasse Leben der Claudia Obert

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Kannte vor "Promi Big Brother" kaum jemand: Claudia Obert

Noch vor wenigen Tagen kannten Claudia Obert (55) nur die Wenigsten. Das hat sich allerdings dank ihrer Teilnahme an der aktuellen Ausgabe von "Promi Big Brother" schlagartig geändert. Mit spektakulären Beichten und ihrer ständigen Suche nach Alkohol ist sie nach nur wenigen Tagen im Promi-Container mitunter eine der spannendsten Kandidatinnen. So tickt das Luxus-Lady...

Dabei hat Obert noch nicht einmal einen eigenen Wikipedia-Eintrag. Nur wenige Tage konnten Interessierte einige kleine Einblicke in ihr Leben auf der Online-Enzyklopädie nachlesen, doch ihre Seite wurde während ihres Big-Brother-Aufenthalts wieder entfernt. Begründung: keine Relevanz, ohne nachhaltige Rezeption. Eines ist jetzt bereits sicher: Diese Einschätzung bei den Wikipedia-Wächtern wird mit Sicherheit in wenigen Tagen revidiert werden - zu präsent zeigt sich die Luxus-Lady bei "Promi Big Brother".

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Sex, Alkohol und Trash-TV

Die Hamburgerin ist nämlich eigentlich alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Seit mehr als 20 Jahren verkauft die High-Society-Dame erfolgreich Pelze, Luxus-Handtaschen und auch Schuhe. Obert nimmt darüber hinaus seit einiger Zeit immer wieder in Promi-TV-Formaten teil. So schmiss sie sich einst bei der VOX-Show "Das Perfekte Promi Dinner" an den Ex-Bachelor Paul Janke (35) ran. Sie räkelte sich dabei legendär mit gespreizten Beinen auf einem Bett und hauchte halb scherzhaft, halb rollig: "Paul, nimm mich!"

Diese Offenheit bringt ihr auch immer wieder Auftritte im "RTL Exclusiv Weekend" ein, wo sie sich in einer Tour als Luxus-Weib inszeniert, das unnachgiebig auf der Suche nach einem jungen Lover scheint und das Leben buchstäblich in vollen Zügen genießt. Nämlich: Auch aus ihrer Affinität zu alkoholischen Getränken macht sie keinen Hehl. Ihr Spruch "Life is a Party. And no Campari, no Party" im angedudeltem Zustand ist bis heute ein beliebter Youtube-Clip.

So jammert sie auch seit ihrem Einzug ins "Promi Big Brother"-Haus gefühlt minütlich, dass sie sich wahlweise eine Flasche Wein, Bier, Gin Tonic, Champagner, Prosecco, Rosé oder sonst etwas Promillehaltiges wünsche und verwickelt ihre Mitinsassen immer wieder mantraartig in Gespräche über Alkohol. "Jetzt eine Flasche Moet, hach ja", seufzt es da schon mal aus ihr heraus...

Beichte im TV: Sex gegen Bezahlung

Ihren neuesten Aufreger zelebrierte Obert ebenfalls live im "Promi Big Brother"-Haus. Im Gespräch mit ihren Mitbewohnerinnen Maria "Yotta" Hering (30) und Milo Moiré (34) plauderte sie aus dem Nähkästchen und offenbarte so eine ziemlich intime und pikante Anekdote ihres Lebens. Sie habe vor vielen Jahren in einer Hotel-Bar in Paris einen Typen kennengelernt, der sie zu sich hergerufen habe. "Es hat nicht lange gedauert, da haben wir eine Nummer geschoben. Und danach nimmt der ein ganzes Bündel Francs, gibt es mir - und tschüss."

Sie wäre ja schön blöd gewesen, das Geld nicht zu nehmen, erzählte sie weiter - ganz zum Erstaunen ihrer Gesprächspartner, denen die Münder offen standen. "Vier Wochen habe ich in Saus und Braus gelebt", berichtet Oberst von ihrem Deal. Sie habe eben "zwischen 16 und 30 Sturm gehabt - und keine Windböen". Und so sei es eben auch dazu gekommen, dass sie sich - zunächst unwissend - prostituiert habe.

Knast nach Suff-Randale im Flieger

Und noch eine Geschichte katapultierte die Luxus-Lady in die Klatsch-Spalten der letzten Tage. So berichtete sie ebenfalls im "Promi Big Brother"-Haus, dass sie schon im Knast gelandet sei. Warum? Die Modeunternehmerin habe sich auf einem Flug mit einer Stewardess geprügelt. Die wollte ihr nämlich keinen weiteren Alkohol mehr geben, was sie zum Ausrasten brachte. "Ich habe sie ein bisschen verhauen, ein Klaps auf den Hintern", gibt sie kleinlaut zu.

Ihren Alkohol-Durst stillte sie dann mit eigenen Flaschen auf der Flugzeug-Toilette, was natürlich komplett verboten ist und schlussendlich zu ihrer Verhaftung führte. "Vier Bobbies mit Maschinengewehren" hätten sie nach der Landung abgeführt: "Aber was soll's, das kommt in den besten Familien vor." Aha. Na dann, Prost.

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