Diese Insel in Schottland darf nur einmal im Jahr offiziell besucht werden

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  • Die Insel Eynhallow in Schottland ist völlig unbewohnt
  • Auch Touristen dürfen sie nur einmal im Jahr mit Begleitung erkunden
  • Den Grund dafür und Bilder der Insel seht ihr im Video oben

Die Insel Eynhallow in Schottland ist an schönen Tagen fast paradiesisch: Keine Menschenseele, wunderschöne alte Ruinen und massenhaft Tiere, die hier ungestört leben können. Da stellt sich doch gleich die Frage, wieso ein solcher Ort sowohl keine Bewohner hat, als auch von Touristen verschont bleibt?

Einheimische machen ein großen Bogen um die Insel

Die Einheimischen der Nachbarinsel Orkney meiden den Ort gänzlich, auch neugierige Touristen haben nur einmal im Jahr im Juni die Möglichkeit, die Insel zu besuchen.

Das hat zweierlei Gründe: Erstens ist die Anreise zur Insel per Boot teilweise lebensgefährlich, da die stürmischen Gewässer fast nicht zu bewältigen sind, wenn man die Route nicht bereits seit Jahren kennt. Von privaten Touren wird ausdrücklich abgeraten.

Die Meeresdämonen von Eynhallow

Kenner der Insel wissen aber, dass der eigentliche Grund, sie nicht zu besuchen, ein ganz anderer ist: Das Finfolk. Der Legende nach leben auf Eynhallow Meeresdämonen, die seit Jahrhunderten Menschen rauben, um sich mit ihnen zu vermählen und sie als Sklaven zu halten.

Allen, die jetzt die Augen verdrehen, sei gesagt: Rätselhafte Vorkommnisse auf der Insel sind eindeutig dokumentiert. Am 14. Juli 1990 verschwanden zum Beispiel zwei Besucher der Insel spurlos. Auch ein Suchtrupp konnte sie nicht ausmachen.

Wer sich unberührte Natur gepaart mit Nervenkitzel trotzdem nicht entgehen lassen will, sollte schnell sein: Die Tickets sind hart umkämpft, und es gibt nur eine Reiseagentur, die die Überfahrt anbietet.

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