LIFESTYLE
11/08/2017 15:22 CEST | Aktualisiert 11/08/2017 15:25 CEST

Nikki Reed und Ian Somerhalder haben eine ganz besondere Idee für den ersten Monat mit ihrem Baby

Danny Moloshok / Reuters
Die Schauspieler Nikki Reed und Ian Somerhalder sind Eltern geworden - und wollen nun ganz allein mit ihrer Tochter sein

  • Die Schauspieler Nikki Reed und Ian Somerhalder haben ihr erstes Kind bekommen

  • Sie wollen den ersten Monat in völliger Isolation verbringen

  • Ob das so eine gute Idee ist, ist fraglich

Es war wohl Liebe auf den ersten Biss, als sich Nikki Reed, bekannt aus den "Twilight"-Verfilmungen, und Ian Somerhalder aus "Vampire Diaries" kennenlernten.

Nun hat das Schauspieler-Ehepaar Nachwuchs bekommen - und ganz eigene Vorstellungen darüber, wie sie ihren ersten Monat als frischgebackene Eltern verbringen wollen.

Reed verkündete nämlich vor kurzem dem Online-Magazin “fitpregnancy”, nach der Geburt erstmal einen “stillen Monat” einlegen zu wollen.

Völlige Isolation für vier Wochen

Das heißt, dass beide Eltern nicht nur ihre Mobiltelefone für vier Wochen ausschalten werden, sondern vielmehr, dass sie jeglichen Kontakt zur Außenwelt abbrechen wollen, um sich ganz ihrem Neugeborenen widmen zu können.

Das könnte dich auch interessieren: Was eine Frau während der Geburt treibt, zeigt, dass Beauty Blogger völlig den Verstand verloren haben

“Andernfalls würde alle fünf Minuten eine Nachricht kommen: 'Wie geht es dir? Können wir ein Foto haben?' Du bekommst diese ersten 30 Tage nicht zurück und wir wollen sie voll auskosten”, erklärte die Schauspielerin.

Was sich in der Theorie vielleicht nach einer guten Idee anhört, wird in der Praxis gar nicht so einfach.

Beleidigte Verwandtschaft, die das Baby nicht sehen darf

Denn was sagen die neuen Großeltern, Tanten und Onkel, wenn sie das Baby und die jungen Eltern nicht sehen dürfen, geschweige denn Kontakt mit ihnen aufnehmen können?

Doch nicht nur, dass die Verwandtschaft gehörig enttäuscht sein dürfte. Auch für die jungen Eltern wird die selbstauferlegte Isolation möglicherweise nicht so idyllisch, wie sie sich das derzeit vorstellen.

2017-07-23-1500833626-3203653-DerHuffPostWhatsAppNewsletter6.png

Die wichtigsten News des Tages direkt aufs Handy - meldet euch hier an.

Wenn doch mal jemand anderes das Kind auf dem Arm halten würde

Seit gestern ist die kleine Bodhi Soleli nun auf der Welt und man kann nur hoffen, dass das Kind nicht so kapriziös wie sein Name ist. Doch so oder so bedeutet gerade das erste Baby nicht nur Glück pur, sondern auch sehr viel Arbeit.

Vielleicht hat die Kleine Blähungen und weint unablässig, sobald es nicht auf dem Arm ist. Da wünschen sich die Eltern schnell, es wäre noch jemand anderes da, der vielleicht schon ein Kind aufzogen hat und Rat weiß. Oder auf das Kind aufpasst, während Mama und Papa sich selbst eine wohlverdiente Runde Schlaf gönnen.

Mehr zum Thema: Überfüllte Kreißsäle und schlecht betreute Mütter: Warum trotz Babyboom Geburtsstationen schließen

Mit dem ersten Kind tauchen Eltern in eine völlig neue Welt ein und haben plötzlich Fragen über Fragen. Der jungen Mutter tut es vielleicht gut, sich nach der Geburt mit der eigenen Mama darüber auszutauschen, wie lange es dauert, bis der Unterleib wieder abgeheilt ist. Oder auch, was man tun kann, wenn das Stillen des Kindes schmerzt.

2017-06-20-1497957385-7066081-HuffPost1.png

Erste Worte, erstes Durchschlafen - und der erste Kita-Platz: All das ist Thema in unserer Eltern-Gruppe bei Facebook. Meldet euch hier an.

Bei Fragen könnten Google oder die Großmama weiterhelfen

Auch einfache Fragen wie 'Ist es normal, dass der Windelinhalt diese Farbe hat?' lassen sich, wenn schon nicht von der Großmutter, so doch von Google sehr schnell beantworten.

Auch ist man nach der Geburt seines Kindes sehr emotional - und kann die Unterstützung von vertrauten Menschen gut gebrauchen.

Mit Sicherheit wollen Reed und Somerhalder nur das Beste für ihre Tochter. Auch die Idee, viel Zeit mit der Kleinen verbringen zu wollen, ist schön. Doch es ist ziemlich wahrscheinlich, dass ihnen bereits nach ein paar Tagen die neue Elternrolle über den Kopf wächst.

Dann kann es gut sein, dass einer von beiden sein Mobiltelefon einschaltet und bei den Eltern anruft: “Mama, Papa, könnt ihr vorbeikommen?”

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(lm)

Sponsored by Trentino