Frau aus Neumünster kauft Joghurt bei Rossmann - und macht darin einen ekligen Fund

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  • Michelle S. aus Neumünster hat ihrem Sohn einen Hipp-Joghurt gekauft
  • Als sie das Produkt öffnete, kam ihr ein riesiger Schimmelpilz entgegen
  • Eine Rossmann-Mitarbeiterin reagierte offenbar unverschämt
  • Wie Hipp auf den Vorfall reagierte, seht ihr im Video oben

Wie so oft kaufte Michelle S. bei Rossmann einen Joghurt. Wieder von der Marke Hipp, wieder für ihren neun Monate alten Sohn.

Doch der Wochenend-Einkauf im Freesen Center in Neumünster wird der Mutter noch lange in Erinnerung bleiben. Allerdings nicht in guter. Als sie die Folie der Babynahrung abzog, hatte sie nämlich nicht nur den normalen Himbeer-Apfel-Joghurt vor sich: Zwischen den Apfelstückchen war auch ein ekelhaftes, undefinierbares Etwas.

Und das, obwohl die Folie laut Aussage der Mutter normal versiegelt war. Außerdem sollte der Joghurt laut Aufdruck bis 4. November haltbar sein.

Kurzerhand fuhr Michelle zurück zum Drogeriemarkt und stellte eine Mitarbeiterin zur Rede. Mit den Worten "das kann schon mal passieren" hätte sie die enttäuschte Kundin abgefertigt.

Rossmann werde den Fall prüfen

Rossmann werde den Fall prüfen, betonte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage der HuffPost. "So einer Sachlage gehen wir vollständig nach." Auch solle geprüft werden, wie die Mitarbeiterin auf Michelles Beschwerde reagierte. "Wenn die Reklamation so abgebügelt worden ist, dann müssen wir entgegenwirken", heißt es von Seiten Rossmanns.

Allerdings, so die Drogeriemarktkette gegenüber der HuffPost, soll Frau S. in der Filiale nur ein Bild des Produktes vorgezeigt haben - den Original-Joghurt soll sie nicht dabei gehabt haben. Auch den Kaufbeleg soll die Kundin nicht vorgelegt haben. Dennoch, wie Rossmann in einem Statement schreibt, hätte Frau S. ein "komplettes, neues 4er-Paket des Produktes" ausgehändigt bekommen.

Michelle entschied sich abschließend dazu, die Bilder bei Facebook hochzuladen. Jetzt wird spekuliert, um was es sich bei dem geschmacklosen Objekt handeln könnte.

So ist die Rede von einer toten Babymaus, einem Reinigungsschwamm oder auch einem riesigen Schimmelpilz.

So reagiert das Unternehmen Hipp auf den Ekel-Joghurt

"Die Fotos lassen natürlich Schreckliches erahnen", sagte ein Sprecher der Marke Hipp der HuffPost. Ganz so schlimm ist es allerdings offenbar doch nicht – wie auch das Video oben zeigt.

"Es handelt sich hierbei um einen absoluten Einzelfall", betont der Sprecher. So etwas passiere rund einmal im Jahr. Das Produkt wird auch weiterhin in den Supermarkt-Regalen bleiben.

Und Frau S., so der Hipp-Sprecher, habe bereits Ersatzware erhalten.

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(jds)

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