Kölner darf nicht mit Familie in die USA reisen - wegen seines Namens

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Kölner darf nicht mit Familie in die USA reisen - wegen seines Namens | iStock
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  • Abdullah P. hat sich auf einen Urlaub in Disneyworld in Orlanda gefreut
  • Doch daraus wurde nichts - seine Familie musste alleine fliegen
  • Die US-Behörden verwehrten ihm den Zutritt in die USA - wegen seines Namens, glaubt Abdullah P.

Abdullah P. aus Köln wollte am Mittwoch mit seiner Familie nach Disneyworld reisen. Doch in Orlando, Florida ist er nie angekommen. Weil er es gar nicht erst ins Flugzeug schaffte.

Schuld waren die amerikanischen Sicherheitsbehörden.

"Wir waren um 11 Uhr am Flughafen“, erzählt der Familienvater der Kölner Zeitung "Express". Alles verlief nach Plan. Bis beim Check-In ein Eurowings-Mitarbeiter schlechte Nachrichten für Abdullah P. hatte.

"Er sagte mir, die Fluggesellschaft habe eine Mail von den US-Behörden bekommen, dass sie mich nicht in das Land fliegen dürften. Ich sei von der Passagierliste gestrichen worden. Bei weiteren Fragen solle ich mich an die US-Botschaft in Frankfurt wenden", sagte Abdullah P. dem "Express".

Warum durfte er nicht ins Flugzeug? P. sagte dazu der Kölner Zeitung: "Mein Name ist schuld".

Abdullah P. hat einen deutschen Pass - seit 25 Jahren

Das Bizarre: Der Kölner Vater ist seit 1992 in Besitz eines deutschen Passes und soll auch die Einreisepapiere rechtzeitig für die gesamte Familie beantragt haben. Trotzdem blieb er alleine am Flughafen Köln/ Bonn zurück. Seine drei Kinder stiegen alleine mit der Mutter in den Flieger.

Spaß haben sie in Orlando nach dem Einreiseverbot aber auch nicht mehr wirklich. "Wollen am liebsten nach Hause", hat die Mutter ihrem daheimgebliebenen Mann per WhatsApp geschrieben.

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