Dieser irre Zettelkrieg in einem Berliner Wohnhaus zeigt, wie kleinkariert die Deutschen sind

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  • In einem Berliner Wohnhaus beschwert sich eine Bewohnerin in einem Aushang über den Hund ihrer Nachbarin
  • Die Nachbarin reagiert ihrerseits mit einem weiteren Aushang auf die anonyme Beschwerde
  • Die Botschaften der beiden seht ihr im Video oben

Ein Zettelkrieg unter Nachbarn in Berlin zeigt, dass manche Menschen ziemlich kleinkariert sein können. Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses beschwerte sich in einem Aushang über den Hundes einer Nachbarin - weil der zu laut belle.

Sie schlug ihr vor, den Hund zu einer Hundeschule zu schicken - da sie sich durch den Lärm des Tieres gestört fühle und ein Recht auf einen ruhigen Feierabend habe. Die Nachbarin reagierte ihrerseits mit einem Aushang auf die anonyme Beschwerde.

"Sie sollten die Schulbank einer Benimm-Schule drücken"

Sie bat alle Mitbewohner des Hauses, ein eventuelles störendes Bellen ihres Hundes auf diesem Zettel zu notieren. Sie hinterließ dazu extra eine Tabelle - und später eine weitere Nachricht.

In der schreibt sie: "Bevor ich meinen Hund in eine Hundeschule schicke, sollten Sie vielleicht erst einmal die Schulbank einer Benimm-Schule drücken, gute Frau.“

"Sie leiden wohl an enormen Realitätsverlust"

Weiter schreibt sie in ihrer Wutrede: "Sich über ein kleines Tier das Schandmaul zerreißen, aber wenn hier jemand um 22 Uhr sich mit einer Bohrmaschine zu schaffen macht, ist das in Ordnung?! Sie leiden wohl an enormen Realitätsverlust.“

Der Zettelkrieg wurde auf der Seite "Notes Of Berlin" veröffentlicht. Ein User kommentierte den Krieg mit den Worten: "Hier verlieren alle". Wie wahr.

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