"Feuer und Zorn war nicht scharf genug": Trump legt gegen Nordkorea nach

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DONALD TRUMP
"Nordkorea soll sich zusammenrei├čen": Trump legt gegen Diktator Kim nach | Jonathan Ernst / Reuters
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  • US-Pr├Ąsident Donald Trump hat erneut der kommunistischen F├╝hrung in Nordkorea gedroht
  • Seine "Feuer und Zorn"-Rede zuvor sei wom├Âglich noch nicht hart genug gewesen, sagte Trump

US-Pr├Ąsident Donald Trump hat gegen Nordkorea nachgelegt. Das kommunistische Regime solle sich zusammenrei├čen oder es werde ├ärger bekommen, "wie ihn nur wenige Nationen" zu sp├╝ren bekommen h├Ątten, sagte er vor Reportern w├Ąhrend seines Urlaubs auf seinem Golfplatz in New Jersey.

Nordkorea sollte "sehr, sehr nerv├Âs" sein, wenn es auch nur an einen Angriff auf die USA denke.

├ťber seine "Feuer und Zorn"-Rede vom Dienstag sagte Trump, seine ├äu├čerungen seien vielleicht noch nicht hart genug gewesen. "Sie tun uns das schon eine lange Zeit an", sagte Trump ├╝ber Nordkorea, "es ist an der Zeit, dass jemand f├╝r unser Land und seine Menschen aufsteht."

Die ├äu├čerung hatte weltweit f├╝r Aufsehen gesorgt. Beobachter f├╝hlten sich bei den Worten an die Rede von US-Pr├Ąsident Harry Truman erinnert, bevor die USA eine Atombombe auf das japanische Hiroshima abwarfen.

├ťber einen Pr├Ąventivschlag wollte Trump nicht reden

Auf Nachfrage wollte Trump nicht erl├Ąutern, was h├Ąrter als "Feuer und Zorn" bedeute, berichtet die amerikanische Ausgabe der HuffPost.

Er sagte, der USA seien die Unterst├╝tzung vieler Nationen sicher, wenn es darum gehe, auf die Drohungen Nordkoreas zu reagieren. "Wir werden 100 Prozent von unserem Milit├Ąr unterst├╝tzt, wir werden von jedem unterst├╝tzt", sagte Trump.

Er behauptete auch, viele US-Senatoren h├Ątten seine ├äu├čerungen unterst├╝tzt. Tats├Ąchlich haben aber 60 Kongress-Mitglieder einen Brief unterzeichnet, in dem sie sich von Trumps Rede distanzierten.

Der Pr├Ąsident wollte nicht beantworten, ob das Milit├Ąr auch einen Pr├Ąventivschlag in Erw├Ągung ziehe. "Wir reden nicht dar├╝ber", sagte er. "Ich tue das nie".

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Drohungen und Kritik gegen Trump

Bundesau├čenminister Sigmar Gabriel hatte Trump f├╝r seine "Feuer und Zorn"-Rede kritisiert.

Eine solche Rhetorik mache Sorgen und Angst, "dass wir ├Ąhnlich wie im Ersten Weltkrieg schlafwandlerisch in einen Krieg hineinmarschieren, blo├č eben in diesem Fall in einen Krieg, der im Zweifel mit Atomwaffen gef├╝hrt wird", sagte der SPD-Politiker.

Nordkorea hatte sich von der Rede am Donnerstag unbeeindruckt gezeigt. Sachlicher Dialog ist mit so einem Typen bar jeder Vernunft nicht m├Âglich, nur mit absoluter St├Ąrke ist ihm beizukommen", hie├č es in einer Stellungnahme der Streitkr├Ąfte, aus der die nordkoreanische Staatsagentur KCNA zitierte.

Au├čerdem teilten die Streitkr├Ąfte mit, einen Angriffsplan f├╝r die Pazifikinsel Guam auszuarbeiten. Guam ist Teil des US-Territoriums.

Mit Material der AP.

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