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10/08/2017 16:12 CEST

Taylor Swifts Mama im Grapsch-Prozess: "Unvorstellbar, dass so etwas passieren könnte"

s_bukley/ImageCollect
Wurde Taylor Swift begrapscht oder nicht?

Es war ein emotionaler Auftritt: Taylor Swifts (27, "1989") Mutter Andrea (59) hat am Mittwoch (Ortszeit) in einem Gericht in Denver im US-Bundesstaat Colorado den Zeugenstand betreten. Sie sagte gegen den Mann aus, der ihre Tochter im Jahr 2013 schamlos begrapscht haben soll. "Er hat sie sexuell belästigt. [...] Ich war so verärgert, dass ich mich übergeben und gleichzeitig heulen hätte können", sagte die 59-Jährige laut "New York Times" vor Gericht.

Ihre Tochter sei nach dem Vorfall "sehr aufgewühlt" und "schrecklich beschämt" gewesen. "Es war unvorstellbar für uns, dass so etwas jemals passieren könnte", erklärte sie. Andrea Swift hat den Po-Grapscher selbst zwar nicht gesehen, doch gab sie an, als das besagte Foto gemacht wurde, bereits an den Augen ihrer Tochter erkannt zu haben, dass etwas nicht stimmte. "Es hat uns Angst gemacht. Es hat uns wirklich Angst gemacht", so Andrea Swift.

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Swift soll dem DJ Millionen zahlen

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Hintergrund des Prozesses ist ein Vorfall vor über vier Jahren. Der frühere Radiomoderator David Mueller (55) soll Swift damals bei einem Meet and Greet dreist unter den Rock gefasst und nach ihrem Po gegriffen haben - zumindest nach Ansicht der Sängerin. Mueller selbst bestreitet das. Swift ging nach dem angeblichen Grapscher allerdings nicht zur Polizei, sondern beschwerte sich direkt bei Muellers damaligem Arbeitgeber.

Kläger im aktuellen Prozess ist nicht die Sängerin, sondern Mueller - er will Schadensersatz, weil ihn die Vorwürfe seinen Job gekostet haben. Insgesamt drei Millionen Dollar (knapp 2,56 Millionen Euro) soll ihm die zehnfache Grammy-Preisträgerin zahlen. Doch Swift reagierte mit einer Gegenklage wegen sexueller Nötigung. Sie fordert die symbolische Summe von einem US-Dollar. Sie will anderen Frauen Mut machen, sich gegen ähnliche Angriffe zu wehren.

Taylor Swift, die sich zuletzt nur selten in der Öffentlichkeit gezeigt hat, war während der bisherigen Prozesstage persönlich im Gericht anwesend. Es wird erwartet, dass sie in den kommenden Tagen auch selbst in den Zeugenstand tritt. Bis die Jury ein Urteil fällt, wird es aber voraussichtlich noch eine Woche dauern.

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