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10/08/2017 08:39 CEST | Aktualisiert 10/08/2017 17:07 CEST

"Der dunkle Turm" im Kino: Warum ihr das Buch für diese Verfilmung nicht kennen müsst

MRC
Nur der Revolvermann (<a href="http://www.isnottv.com/cast/0252961" target="_blank">Idris Elba</a>) und sein junger Begleiter Jake (<a href="http://www.isnottv.com/cast/6999211" target="_blank">Tom Taylor</a>) können den Zusammenbruch der Welten aufhalten. „<a href="http://www.isnottv.com/movie/the-dark-tower-2017" target="_blank">Der dunkle Turm</a>“ ist neu im Kino

  • Der Kinofilm der Woche am 10. August
  • Filmfans sagen: „Der dunkle Turm” sollte man nicht verpassen
  • Die erste Verfilmung der Fantasy-Reihe von Erfolgsautor Stephen King

"Der dunkle Turm" - das Kino-Highlight am Donnerstag, den 10. August: Im Fantasy-Blockbuster "Der dunkle Turm" orientiert sich Regisseur Nikolaj Arcel an der epischen Romanreihe von Stephen King.

Darin kämpft Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) gegen den Mann in Schwarz (Matthew McConaughey). Letzterer will den dunklen Turm zerstören, der zwei Welten miteinander verbindet.

Zur Schlüsselfigur wird ein junge Namens Jake (Tom Taylor), dessen Gedankenwelt für den Mann in Schwarz von großem Interesse ist.

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino - doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen? Die Film-Community isnotTV, Partner der HuffPost, stellt euch hier jede Woche den Kinofilm der Woche vor.

Wir haben für euch den absoluten Hingucker, den ihr nicht versäumen solltet. Eure Meinung könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

Wie kann Stephan Kings Welt verfilmt werden?

In seiner mehrteiligen Romanreihe hat Stephen King eine komplexe und epische Welt geschaffen, die parallel zu der unseren existiert und neben Revolvermännern und dem Mann in Schwarz auch Platz für allerlei mystische und angsteinflößende Gestalten bietet.

Stephen King hatte mit der Reihe den Anspruch, sein eigenes Fantasy-Epos zu kreieren und sieht sich selbst als ihr größter Kritiker. Buchleser fragen sich deshalb auch besorgt, wie so eine umfassende Welt verfilmt werden kann.

Langer Vorlauf – die Verfilmung von der "Dunkle Turm" wird zur Odyssee

Nicht nur die Geschichte um den dunklen Turm ist ausufernd, die erste Verfilmung der Romanreihe eifert ihr darin durchaus nach. Schon vor knapp sieben Jahren kamen zum ersten Mal Gerüchte über eine Verfilmung der Reihe auf; damals war von einer Trilogie die Rede.

„Der dunkle Turm“ bedient sich jedoch aus mehreren Roman der Reihe und sieht sich teils als Fortsetzung, teils als Zusammenfassung. Fans hoffen, dass dieser ambitionierte Ansatz gelingt.

Neben der Verfilmung ist mittlerweile auch eine Serie im Gespräch. Wie es auf der Kinoleinwand weitergehen soll, ist allerdings noch unklar.

Der dunkle Turm – Idris Elba als Revolvermann

Bei der Besetzung der Filmfiguren hatten die Produzenten von „Der dunkle Turm“ ähnliche Hürden zu überwinden wie bei der Entwicklung des Filmstoffs.

Zunächst waren für die Rolle des Revolvermanns Schauspieler wie Daniel Craig, Christian Bale und Viggo Mortensen im Gespräch, denn Roland Deschain ist in der Romanvorlage weiß. Nichtsdestotrotz füllt Idris Elba die Rolle nun voll und ganz aus: Denn als Revolvermann kommt es nicht auf die Hautfarbe an, sondern auf die Fähigkeiten an der Waffe.

Regisseur Nikolaj Arcel verwendet einige Energie darauf, den Nachlade-Vorgang seines Titelhelden so cool wie möglich zu inszenieren.

Sein Gegenspieler, der Mann in Schwarz, wird währenddessen von Matthew McConaughey mit aller nötigen Finesse gespielt, die man sich für einen Fantasy-Bösewicht wünschen kann.

In knapp 90 Minuten büßt die Adaption der Stephen King-Welt einiges an Komplexität ein, was den Film allerdings auch für Kinogänger geeignet macht, die kein Vorwissen aus den Büchern haben. Ein bildgewaltiges Blockbuster-Spektakel müssen auch Kritiker einräumen:

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