Erika Steinbach erklärt, warum sie nicht in die AfD eintritt

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Erika Steinbach erklärt, warum sie nicht in die AfD eintritt | Tobias Schwarz / Reuters
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  • Erika Steinbach hat bei Twitter geschrieben, sie werde nicht in die AfD eintreten
  • Das könne sie ihren Wählern nicht vermitteln, so Steinbach

Spätestens seit ihrem Austritt aus der CDU wirbt die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach immer wieder für die AfD. Doch Mitglied der rechten Partei ist Steinbach nicht. Jetzt erklärte Steinbach bei Twitter, dass sich das wohl auch nicht ändern wird.

"Meinen Wählern kann ich vermitteln, dass ich ausgetreten bin, da CDU ihren Weg verlassen hat. In eine andere Partei einzutreten, nicht", schrieb Steinbach auf den Kommentar eines Nutzers, in der AfD hätte sie im Bundestag "Geschichte schreiben" können.

Steinbach sitzt seit 1990 im Bundestag und hat ihren Wahlkreis 183 Frankfurt II mehrfach als Direktkandidatin gewonnen. Einen Wechsel zur AfD will sie einigen ihrer Wähler aber offenbar nicht zumuten.

Schon zuvor hatte Steinbach jedoch erklärt: "Ich bin parteilos, aber nicht unpolitisch." Die ehemalige Unions-Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe warb dennoch bei Twitter und auf AfD-Veranstaltungen für die Partei.

Auch nun zeigte Steinbach wieder ihre Sympathie für die Rechtspopulisten, die mit den Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel in den Bundestagswahlkampf ziehen. "Ich werbe dafür, dass unsere Demokratie wieder eine echte Opposition im Bundestag braucht. Das kann nur die AFD sein...", twitterte Steinbach.

Ganz ausgeschlossen scheint ein neues parteipolitisches Engagement also wohl noch nicht zu sein.

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(jg)

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