NACHRICHTEN
08/08/2017 15:43 CEST | Aktualisiert 08/08/2017 23:26 CEST

Berliner Rentner kann sein Haus seit 18 Monaten nicht verlassen, weil bei der Renovierung etwas schief gelaufen ist

Fabrizio Bensch / Reuters
Berliner Rentner kann sein Haus seit 18 Monaten nicht verlassen, weil bei der Renovierung etwas schief gelaufen ist

  • Ein 93-jähriger Rentner kann seit 18 Monaten sein Haus nicht mehr verlassen

  • Der Grund: Der Hublift in seinem Wohnhaus ist kaputt

  • Der Wohnungsverein Degewo äußert sich dazu, wie es so weit kommen konnte

Daniel Egon ist 93 Jahre alt. Der Rentner wohnt in einem Berliner Mehrfamilienhaus. Verlassen hat er das Gebäide aber seit 18 Monaten nicht mehr.

Nicht, weil er das körperlich nicht könnte - sondern weil bei den Renovierungsarbeiten vor eineinhalb Jahren einiges schief ging. Unter anderem wurde der Hublift an der Außentreppe, der zum Hauseingang führt, entfernt. Auf den ist der Rentner allerdings angewiesen.

Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Denbacg könne Egon nur kurze Strecken mit dem Rollator und ohne Rollstuhl zurücklegen.

"An der Treppe endet mein Weg“, sagt er der Zeitung. "Das ist grausam. Ich bin eingerostet, komme nicht mehr zum Sport.“

Auch der Fahrstuhl ist defekt

Doch damit enden die Probleme nicht. Auch der Fahrstuhl ist defekt - schon zweimal wurde Egon mit seinem Rollstuhl von der Tür eingeklemmt.

Zuständig für das Haus ist die Degewo, ein Wohnungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Die "Bild" hat nachgefragt, wieso sich seit 18 Monaten nichts tut. Die Antwort: Das Wetter habe die Bauarbeiten verzögert. Im September soll die Rollstuhlrampe dann aber fertiggestellt sein.

Und Egon könnte vielleicht endlich - nach 18 langen Monaten - wieder das Haus verlassen.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(lp)

Sponsored by Trentino