Berliner Rentner kann sein Haus seit 18 Monaten nicht verlassen, weil bei der Renovierung etwas schief gelaufen ist

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Berliner Rentner kann sein Haus seit 18 Monaten nicht verlassen, weil bei der Renovierung etwas schief gelaufen ist | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Ein 93-j├Ąhriger Rentner kann seit 18 Monaten sein Haus nicht mehr verlassen
  • Der Grund: Der Hublift in seinem Wohnhaus ist kaputt
  • Der Wohnungsverein Degewo ├Ąu├čert sich dazu, wie es so weit kommen konnte

Daniel Egon ist 93 Jahre alt. Der Rentner wohnt in einem Berliner Mehrfamilienhaus. Verlassen hat er das Geb├Ąide aber seit 18 Monaten nicht mehr.

Nicht, weil er das k├Ârperlich nicht k├Ânnte - sondern weil bei den Renovierungsarbeiten vor eineinhalb Jahren einiges schief ging. Unter anderem wurde der Hublift an der Au├čentreppe, der zum Hauseingang f├╝hrt, entfernt. Auf den ist der Rentner allerdings angewiesen.

Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Denbacg k├Ânne Egon nur kurze Strecken mit dem Rollator und ohne Rollstuhl zur├╝cklegen.

"An der Treppe endet mein WegÔÇť, sagt er der Zeitung. "Das ist grausam. Ich bin eingerostet, komme nicht mehr zum Sport.ÔÇť

Auch der Fahrstuhl ist defekt

Doch damit enden die Probleme nicht. Auch der Fahrstuhl ist defekt - schon zweimal wurde Egon mit seinem Rollstuhl von der T├╝r eingeklemmt.

Zust├Ąndig f├╝r das Haus ist die Degewo, ein Wohnungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Die "Bild" hat nachgefragt, wieso sich seit 18 Monaten nichts tut. Die Antwort: Das Wetter habe die Bauarbeiten verz├Âgert. Im September soll die Rollstuhlrampe dann aber fertiggestellt sein.

Und Egon k├Ânnte vielleicht endlich - nach 18 langen Monaten - wieder das Haus verlassen.

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(lp)

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