Die rechtsextremen Identitären wollen im Mittelmeer Flüchtlinge stoppen – so geht es auf ihrem Schiff zu

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  • Die rechte Identitäre Bewegung will laut eigenen Aussagen die Flüchtlingskrise im Mittelmeer bekämpfen
  • HuffPost-Reporter Chris York wollte herausfinden, was die Gruppe auf ihrem Schiff C-Star macht - und hat Mitglieder der Identitären getroffen

Simon Wald befindet sich auf einer Mission. Er will “Europa verteidigen”.

Der große, 30 Jahre alte Deutsche, volles Haar, wortgewandt, gibt ein komisches Bild ab, wenn er in der prallen Sonne Siziliens Fotos von einem angedockten Schiff macht. Er versucht, nicht verdächtig auszusehen, während er die Crew des Schiffs anstarrt.

“Der erste Schritt dieser Mission ist es, eine komplette Beobachtung und Dokumentation von den Tätigkeiten dieser NGOs zu schaffen”, sagt er mir.

“Diese NGOs”, damit meint Wald gemeinnützige Organisationen wie SOS Méditerranée oder Save the Children. Sie betreiben Rettungsschiffe vor der Küste Libyens, um Flüchtlingen das Leben zu retten, die das Mittelmeer überqueren wollen.

Durch das Objektiv seiner Kamera schaut Wald gerade auf die Aquarius. Das Schiff ist dabei, in See zu stechen.

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Drei Menschen kommen auf uns zu, einer hält ein Walkie-Talkie in der Hand.

“Ich glaube, die wollen die Hafenpolizei rufen. Wir sollten weiter”, sagt Wald.

Die Identitäre Bewegung

Wald ist ein leidenschaftlicher junger Mann. Er verbringt seine Zeit damit, über Geschichte und Politik zu reden - aber nur über ausgewählte Themen.

Er ist Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung. Die Gruppe sieht die Flüchtlingsbewegungen als Bedrohung für die Identität der Europäer. Eine Sicht, die schon als “sanft verhüllter Rassismus” bezeichnet wurde und die Wut von europäischen Politikern auf sich zog.

Es ist nun fast Mittag, es ist unerbittlich heiß. Wir finden etwas Schatten und sitzen auf dem Betonboden des Piers. Wald und ich reden fast eine Stunde lang.

Wald spricht schnell auf Englisch, mit einem scharfen deutschen Akzent. Er spricht schneller als viele Muttersprachler.

Es gibt eine Analogie, die er liebt.

Er erzählt mir von seinen Ängsten. Die Europäische Union fördere, dass die Kulturen sich vermischen. Das werde zu einer “Monokultur” führen, sagt Wald. Nun die Analogie: Er vergleicht die EU mit einer Mischung aus Bier, Apfelsaft, Wasser, Kirschsaft und Prosecco. Einzeln seien die Getränke angenehm, “aber man würde sie niemals alle zusammen in einem großen Glas mischen und trinken, denn das würde schlecht schmecken”.

Er veranstaltet dann noch einmal ein ähnliches Gedankenexperiment, dieses Mal mit Farben.

Wald sagt: Die NGOs “glauben, dass Millionen von Flüchtlingen nach Europa kommen werden, aber das linke Denken ignoriert in diesem Fall komplett, dass man Afrika damit nicht retten - sondern aus Europa einen weiteren afrikanischen failed state machen würde.”

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Die Identitäre "Mission", um Europa zu verteidigen

Wald und eine kleine Anzahl der Identitären, ungefähr 14, haben es sich auf die Fahnen geschrieben, die Flüchtlingskrise zu beenden. Sie haben dazu ein eigenes Schiff gechartert, die C-Star. Und hoffen, Hinweise dafür zu finden, dass die NGOs mit den Schleppern zusammenarbeiten.

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Ihr ursprünglicher Plan war es, nach Catania auf Sizilien zu segeln, fünf weitere Identitäre aufzusammeln und dann Kurs auf die Küste von Libyen zu nehmen.

Aber wegen politischen Drucks und einer Reihe von Pannen - ironischerweise beinhaltet das auch den Vorwurf, die Identitären seien Schmuggler - musste die Schiffscrew Zypern verlassen. Peinlich war das allemal.

Ihr Schiff wurde im Hafen von Famagusta festgesetzt. 20 Menschen aus Sri Lanka waren an Bord entdeckt worden, der Eigentümer des Schiffes, Sven Tomas Egerstrom, musste vor Gericht erscheinen.

Die Anti-Extremismus-Gruppe Hope not Hate hat die Aktivitäten der Identitären besonders eifrig beobachtet. Sie nennen die Bewegung eine “Gruppe von rechtsaußen, mit einer extremen, islamfeindlichen Agenda”. Sie wollten humanitäre Arbeit blockieren.

Die Soros-Verschwörung

Die Crew, darunter auch Anführer Martin Sellner, besteht darauf, dass die Mission bisher ein Erfolg war.

Der 28-jährige Österreicher sagt am Dienstag in Kreta zu mir: “Für uns ist es schon ein großer Erfolg, auf diesem Schiff zu sein und den Beobachtungsbereich vor Libyen anzusteuern Denn viele Menschen und mächtige Lobbies haben versucht, das um jeden Preis zu verhindern”.

Sellner erzählt, die Gruppe wolle die Rettungsmissionen filmen. “Jedes Bild oder Video, das wir haben, ist vom Narrativ der NGOs gefiltert und befördert”, sagt Sellner.

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Den Österreicher begleiten bei dieser Mission sein Landsmann Patrick Lenart, der 23-jährige Franzose Clement Galant, der 23-jährige Italiener Lorenzo Fiato und der 26-jährige Deutsche Robert Timm.

Die Idee, dass eine “mächtige Lobby” gegen die C-Star und ihr Team operiert, durchzieht die Äußerungen von allen Mitgliedern der Gruppe. Auf Twitter führt Sellner die Idee in einem Video weiter aus. Er beschreibt die eigene Mission als “den schlimmsten Albtraum von allen Linken in der Welt, von Soros, von den NGOs und der ganzen Flüchtlings-Lobby”.

“Soros” bezieht sich auf den Multimillionär George Soros, den 19. reichsten Mann der Welt, der über die Jahrzehnte Unsummen an liberale und progressive Organisationen gespendet hat. Für viele Menschen ist er ein Verfechter der Menschenrechte und demokratischen Ideale.

Aber die extreme Rechte sieht ihn, ohne Belege dafür zu haben, als Anführer einer geheimen, jüdischen, globalistischen Verschwörung. Ihr angeblicher Plan: Europa mit Muslimen zu überfluten und die Weltwirtschaft zu übernehmen.

Auch Wald nennt den Namen des Millionärs, als er mir erzählt, wie die Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent gerettet werden könnte: “Wir können Soros oder Goldman Sachs nicht kontrollieren, diese Leute sind nicht wie wir. Aber wir können die Migration stoppen.”

Die Mission bekommt viel Geld aus den USA

Das Geld für die C-Star haben die Identitären über Crowdfunding gesammelt. Die Bewegung erhielt Unterstützung weltweit, vor allem von zwei jungen rechten Youtuberinnen, der Kanadierin Lauren Southern und der US-Amerikanerin Brittany Pettibone.

Die beiden sind in den Kreisen der Alt-Right sehr bekannt. Im Mai hat Southern an einer ähnlichen Mission der Identitären Bewegung teilgenommen. Damals wollten die Identitären die Aquarius blockieren, eben jenes Schiff, das Wald fotografierte.

Southern übertrug das Ganze per Live-Stream. An einem Punkt kann man sie sagen hören: “Wenn die Politiker die Boote nicht stoppen, stoppen wir eben die Boote.”

Die Rückschläge und die ganze Aufmerksamkeit auf die mediale Inszenierung haben aus der Mission der Identitären eher eine Zirkusveranstaltung gemacht. Manche Mitglieder wirken so, als ob ihnen Youtube wichtiger wäre als die Rettung Europas.

Für die Identitären und die Mitglieder von Defend Europe ist das nicht unbedingt eine schlechte Sache. Sie wollen die relativ kleine Bewegung vergrößern: Youtube und die anderen sozialen Netzwerke sind dabei das Hauptinstrument.

Aber der Hype um Defend Europe und der endlose Streit von Southern mit ihren Kritikern droht, von der umstrittenen Zielsetzung der Gruppe abzulenken.

Das ganze Bild

Auch Italien geht seit Kurzem rigoroser gegen Schlepper und auch NGOs vor. Das zeigt: Defend Europe ist nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Dramas.

Niemand stellt in Abrede, dass die Flüchtlingskrise im Mittelmeer vor allem Italien betrifft. Politiker des Landes führen eine hitzige Debatte darüber. Nächstes Jahr sollen die Italiener eine neue Regierung wählen, die derzeitige Krise gibt vor allem den populistischen Kräften Auftrieb.

Am Mittwoch hat die italienische Regierung angekündigt, der Küstenwache vor Libyen zu helfen, um die Flüchtlingsströme einzudämmen. Wegen eines neuen Verhaltenskodex hat die Regierung Streit mit den NGOs. In dieser Woche wurde ein Schiff der Organisation Jugend Rettet beschlagnahmt, eine von fünf Gruppen, die die neuen Regeln nicht anerkannt hat.

Ambrogio Cartosio, Oberstaatsanwalt im sizilianischen Trapani, hat Jugend Rettet vorgeworfen, den Menschenschmugglern zu helfen. Im Gegensatz zu Defend Europe hat er aber nicht behauptet, die Seenotretter würden mit den Schmugglern aus Libyen zusammen arbeiten. So eine Behauptung sei eine “Fantasie”, sagte er.

Die NGO sind ohne Zweifel Teil des Flüchtlingsstroms geworden, der sich wie eine Kette von Ländern wie Sudan und Niger über das Mittelmeer bis nach Europa zieht.

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Menschenhändler und Schmuggler rechnen in Libyen mittlerweile sogar fest damit, dass die Menschen auf ihren Booten von NGOs gerettet werden könnten. Die Seenotretter sind meist nur 12 Meilen von der Küste entfernt, an dieser Grenze endet das internationale Gewässer.

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Ein Bild, aufgenommen an Bord der Aquarius. Zu sehen: die libysche Hauptstadt Tripolis

NGOs teilen zu ihrer Verteidigung mit, sie seien nur auf einer rein humanitären Mission unterwegs, um Leben zu retten. Trotz ihrer großen Anstrengungen sind in diesem Jahr bereits 2400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken.

“Flüchtlinge sind Feiglinge”

Für Wald ist die Lösung der Flüchtlingskrise simpel: “Es gibt eine einfache Antwort: Diese Migranten müssen aufhören, zu fliehen. Sie müssen ihre Länder aufbauen. Aber diese Menschen sind Feiglinge.”

Er fügt hinzu: “Sie fliehen, sie lassen ihre Familien im Stich, sie lassen ihre Freunde, ihre Eltern und Großeltern zurück. Sie haben sie einfach verlassen, für ein besseres Leben in Europa.”

Das sagt sich leicht für einen Deutschen in teuren Designer-Klamotten, dessen Generation nie Konflikte in diesem Ausmaß erlebt hat wie die Menschen, die nach Europa fliehen.

Die Logik der ganzen Mission hakt an vielen Stellen.

Erstens: Selbst wenn Defend Europe es schafft, die Operationen der NGO-Schiffe zu unterbinden, hätten sie damit nur ein Drittel aller Seenotrettungsaktionen verhindert. Den Rest führen Schiffe der Küstenwache und der Marine sowie Handelsschiffe durch. Letztere müssen den Menschen in Not helfen, dazu verpflichtet internationales Recht.

Zweitens: Der Vorwurf, die Flüchtlinge seien Feiglinge, erscheint lachhaft, denkt man an die Herausforderungen, die den Migranten bevorstehen. Das Mittelmeer zu überqueren ist gefährlich, ständig droht den Menschen, entführt, vergewaltigt oder gefoltert zu werden.

Während unserer Reise im Mittelmeer habe ich an nur einem Tag acht tote Menschen gesehen. Einer wurde von der libyschen Polizei erschossen, als er versuchte, auf ein Beiboot zu klettern.

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Acht geborgene Leichen an Bord der Aquarius

Giorgia Linardi, früher Mitarbeiterin bei Ärzte ohne Grenzen, sagt mir in Catania: “Die Menschen, die es bis ans Meer schaffen, sind nur eine kleine Auswahl aus all denen, die ihre Heimat verlassen. Einige sind in Libyen gefangen, einige sterben auf dem Weg. So viele Menschen sterben in der Wüste, das ist der wohl gefährlichste Moment der Reise.”

Gegner von Defend Europe sagen auch, die Gruppe verstehe die Komplexität der Flüchtlingskrise nicht. Das Zusammenspiel aus Armut, Menschenrechtsverletzungen, kolonialer Vergangenheit, Ausbeutung der Ressourcen (oft durch westliche Länder) und die geopolitische Lage plagt die Länder Afrikas und führt dazu, dass Menschen weggehen.

Linardi fügt hinzu: “Flüchtlinge werden als Ware gesehen, aber nicht als Menschen. Sie sind Teil eines Geschäftsmodells.”

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Zurückgelassene Flip-Flops, an der Grenze zwischen Algerien und Libyen

Es gebe in Libyen Milizen, kriminelle Gruppen, Gangs und Stämme und schließlich die Regierung. “Es ist schwer zu sagen, wer für was verantwortlich ist”, sagt Linardi.

Doch es ist unklar, was einige Zivilisten auf einem kleinen Schiff in einem internationalen Konflikt zwischen Regierungen, den Vereinten Nationen und den brutalen Milizen Libyens eigentlich ausrichten sollen.

Ideologisch unscharf

Auch die Ideologie der Identitären wird während ihrer Mission zum Problem. Denn was die europäische von der afrikanischen Identität abtrennen soll, gerät vage.

Sellner sagt:

Es ist die Kombination aus unserer Geschichte, unserer Sprache, der europäischen Menschen. Und wir glauben, das ist etwas, das sich immer verändert, es ist dynamisch.

Wald dagegen sagt zu mir:

Ein weißer, deutscher Raketen-Ingenieur könnte nicht einen Tag in Afrika überleben, während er Löwen jagt. Und ein Afrikaner könnte sich nicht an unsere Kreisverkehre und unseren Alltag gewöhnen. Das ist keine Frage der Gleichheit, das sind einfach Unterschiede. Natürlich ist das ein humorvoll gemeinter Vergleich, aber du musst zugeben, Afrikaner sind nicht für ihre Ingenieure bekannt und Europäer sind nicht berühmt dafür, in der Sahara überleben zu können.

Auch für das Meer scheinen sie nicht unbedingt gemacht zu sein.

Die C-Star, eine altes Schiff der finnischen Marine, nähert sich gerade der tunesischen Küste.

Und was zunächst wie ein sonniger Trip im Mittelmeer von jungen Männern aussieht, wird zunehmend eine heikle Reise auf hoher See.

Tatsächlich zeigt ein aktuelles Video, dass die allermeisten der Defend-Europe-Mitglieder seekrank geworden sind. Das neue Leben im Mittelmeer scheint ihnen weniger zu gefallen.

Was passiert, wenn sie ihr Ziel erreichen, und herausfinden, dass es keine Zusammenarbeit zwischen NGOs und Schleppern gibt, ist unklar.

Aber mindestens 2754 Menschen werden Ergebnisse erwarten. So viele Personen haben insgesamt 194.000 Euro für die Mission gespendet. Der Druck ist da.

Die Gruppe ist sich nicht einig, wie es nach ihrer Mission weitergeht. Die beiden Mitglieder, mit denen ich gesprochen haben, scheinen keine Pläne für später zu haben. Sie scheinen noch nicht einmal glauben zu können, dass sie überhaupt in See gestochen sind.

Wald schreibt mir am Samstag, als die C-Star die Küste vor Libyen erreicht, in einer E-Mail: “Jetzt ist unsere Mission größer und erfolgreicher als wir jemals geglaubt hatten.”

Außerdem kündigt er eine “große Überraschung” für NGOs, Schmuggler und “migrationsfreundliche Medien” an.

Was passieren würde, wenn sie mit ihrer Mission scheitern, wissen die Mitglieder der Crew dagegen ziemlich genau.

“Das schlimmste Szenario wäre, wenn das alles unsere Demokratie töten würde”, sagt Sellner. “Irgendwann wird es in Europa wohl eine Abstimmung über die Einführung der Scharia geben. Die Basis einer funktionierenden Demokratie würde verschwinden.”

Er ist sich sicher, dass der Prozess irgendwann unumkehrbar sein - und die europäische Identität zerstören würde.

Wald ist noch direkter: “Wir haben diese Mission begonnen, um unsere Familien zu beschützen, um Europa zu bewahren und zu verhindern, dass es eine multikulturelle Hölle wird, ein weiterer islamischer Kontinent mit Bürgerkriegen und Scharia.”

“Wir wollen nicht, dass Europa ein zweites Afrika wird”, fügt er hinzu.

Widerstand

Schließlich muss Wald gehen. Wir geben uns die Hand. Und obwohl wir fundamental anderer Meinung bei fast allem Dingen sind, über die wir gesprochen haben, ist es schwer, nicht ein wenig von diesem immer fröhlichen Deutschen fasziniert zu sein.

Doch dieses Gefühl hält nicht lange an.

Eine Stunde später sitze ich in einem kleinen Schnellboot und sehe ein paar Kajaks, die versuchen, den Hafen von Catania wenigstens symbolisch zu blockieren - bevor Defend Europe ankommt.

Einige der Boote sind an Wald und mir vorbeigefahren, als wir auf dem Pier geredet haben. Wald hatte sarkastisch gesagt: “Oh, so viele.”

Später veröffentlicht Defend Europe ein Video. Es zeigt, dass die Gruppe bereits in Zypern angekommen ist - und Catania ausgelassen hat, um Demonstranten zu meiden.

Wald hat mich angelogen. Er versicherte mir noch am Morgen, die C-Star werde Kurs auf Catania nehmen. Für den Bruchteil einer Sekunde bin ich enttäuscht, dass er das getan hat.

Dann erinnere ich mich daran, was die Mitarbeiterin von Ärzte ohne Grenzen, Linardi, am Tag zuvor zu mir gesagt hatte:

Europa verteidigen - vor was? Vor einem 26-Jährigen, der Tag und Nacht gefoltert wurde und einfach nur glücklich ist, noch am Leben zu sein. Der dünn und innerlich leer - und einfach nur am Arsch ist. Es ist beschämend, wenn man sich davor ‘verteidigen’ muss.

Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost UK und wurde von Leonhard Landes übersetzt.

(lp)

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