NACHRICHTEN
06/08/2017 15:34 CEST

Angela Merkel brachte sie zum Weinen - jetzt erzählt das Flüchtlingsmädchen, was ihr danach passierte

  • Die Bundeskanzlerin Angela Merkel traf 2015 auf die Palästinenserin Reem Sahwil

  • Die damals 14-Jährige wurde als "Merkels Flüchtlingsmädchen“ bekannt

  • Oben im Video seht ihr, wie es Reem Sahwil nach der Begegnung ergangen ist

Die Begegnung eines damals 14-jährigen Mädchens mit der

Bundeskanzlerin Angela Merkel rührte Deutschland im Sommer 2015:

Die Palästinenserin Reem Sahwil hatte bei einer öffentlichen Diskussion mit Merkel ihre Angst vor der Ausweisung aus dem Land geschildert.

Merkel antwortete, Deutschland könne nicht alle Flüchtlinge aufnehmen. Daraufhin fing Reem an zu weinen. Merkel versuchte, das Mädchen zu trösten. Für diese nüchterne Antwort wurde die Bundeskanzlerin scharf kritisiert.

Seit 2015 kennt jeder "Merkels Flüchtlingsmädchen“

Seitdem ist die Palästinenserin als "Merkels Flüchtlingsmädchen“ bekannt. Nun hat Sahwil ein Buch geschrieben, aus dem die "Bild am Sonntag“ Auszüge veröffentlicht hat.

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Die mittlerweile 16-Jährige, die wegen Komplikationen bei der Geburt lange im Rollstuhl saß, beschreibt in "Ich habe einen Traum: Als Flüchtlingskind in Deutschland" unter anderem ihre erfolgreichen Bemühungen, selbstständig laufen zu können.

Sahwil wurde angeschrien und beleidigt

Außerdem berichtet sie, welche Folgen die Begegnung mit Merkel für sie hatte. So sei sie auf der Straße erkannt und von Passanten beschimpft worden.

Ein alter Mann habe gerufen: "Du bist schuld, dass wir nun alle reinlassen.“

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(ujo)