Der Band Scooter droht nach einem umstrittenen Konzert bis zu acht Jahre Haft

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  • Der deutschen Band Scooter droht eine Haftstrafe von acht Jahren
  • Der Grund: Sie spielten auf einem Festival auf der Halbinsel Krim
  • Warum das möglicherweise ist, seht ihr oben im Video

Wegen eines Auftritts der deutschen Technoband Scooter auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim haben die ukrainischen Behörden Ermittlungen eingeleitet.

Deutschland werde gebeten, bei einer Befragung der Band Rechtshilfe zu leisten, berichtete die Agentur Unian unter Berufung auf die ukrainische Staatsanwaltschaft der Krim. Scooter drohen demnach bis zu acht Jahre Haft.

Ein Auftritt mit schwerwiegenden Folgen

Die illegale Einreise auf die 2014 von Russland annektierte Krim sei "ein Verbrechen mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen", sagte der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk der Funke-Mediengruppe.

Er bestätigte, ein Strafverfahren sei eingeleitet worden. "Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine gravierende Straftat, die weltweit geahndet wird."

Beim Eurovision Song Contest in Kiew im Mai durfte deswegen die russischen Kandidatin Julia Samoilowa nicht einreisen.

Scooter war am Freitagabend als Headliner bei dem beliebten Musikfestival ZBFest in Balaklawa nahe der Marinestadt Sewastopol aufgetreten. Die Fans hätten die Band ausgelassen gefeiert, meldete die Agentur Ria Nowosti am Samstag.

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(ll)

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