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05/08/2017 17:31 CEST | Aktualisiert 05/08/2017 17:38 CEST

Lebenslange Haft: Mann weidete seine Freundin aus, weil sie beim Sex angeblich den Namen ihres Ex-Mannes rief

sakhorn38 via Getty Images
hand in jail

  • Ein Mann aus Florida wurde für einen besonders grausamen Mord zu lebenslänglicher Haft verurteilt

  • Er tötete seine Freundin, weil diese den Namen ihres Ex-Mannes beim Sex gerufen haben soll

Ein Mann aus Florida wurde zu einer lebenslänglichen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt, weil er seine Freundin während beim Sex brutal ermordet hat. Der Mann hatte zuvor große Mengen Tequila getrunken.

WARNUNG: DIE FOLGENDEN ABSÄTZE ENTHALTEN DARSTELLUNGEN VON HEFTIGER SEXUELLER GEWALT

"Ich weiß, dass ich für das, was ich getan habe bezahlen muss"

Der 26-Jährige Fidel Lopez wurde für den Mord und sexuellen Missbrauch an seiner 31-jährigen Freundin verurteilt. Die Tat fand im Jahr 2015 statt. Lopez hatte vor einem Monat gestanden und zugegeben, dass er die Eingeweide seiner Freundin herausgerissen habe.

"Ich weiß, dass ich für das, was ich getan habe, bezahlen muss. Ich werde mit meinem Leben für das Leben bezahlen, dass ich genommen habe", sagte Lopez nach Angaben des Senders CBS Miami vor Gericht. Er bat demnach die Familie der Ermordeten um Verzeihung.

Lopez hatte der Polizei gegenüber gestanden, dass er ein "Monster" geworden sei, als er seine Freundin den Namen ihres ehemaligen Geliebten habe rufen hören, als die beiden Sex hatten. Laut dem Sender "NBC Miami" vergriff er sich auf brutalste Weise an der Frau. Er soll ihr mehrere Gegenstände in den Unterleib geschoben haben, schließlich habe er ihr dadurch die Gedärme herausgerissen.

Als seine Freundin aufgehört habe zu atmen, habe Lopez den Notruf gewählt, berichtet "NBC". Die Polizisten hätten ihn weinend neben der Leiche gefunden.

Mörder entgeht wegen Geständnis der Todesstrafe

Weil Lopez die Tat gestanden hatte, sagte die Staatsanwaltschaft zu, ihm nicht die Todesstrafe auferlegen zu wollen. Für seine Haft ist keine Bewährung angesetzt.

Es gibt keine Zeugen, die bestätigen könnten, dass die Freundin des Mörders tatsächlich den Namen ihres Ex-Mannes gerufen hat, so wie Lopez es behauptet.

Der Artikel ist ursprünglich in der HuffPost US erschienen.

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(ujo)

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