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05/08/2017 13:24 CEST | Aktualisiert 05/08/2017 13:34 CEST

Im Golf von Mexiko gibt es eine Todeszone - und sie breitet sich immer weiter aus

  • Im Golf von Mexiko breitet sich eine Todeszone aus

  • Lebewesen unter Wasser werden dadurch vollkommen zerstört

  • Wie die Ausbreitung gestoppt werden könnte, seht ihr oben im Video

Im Golf von Mexiko breitet sich eine Todeszone aus, die mittlerweile zu einer der größten unserer Meere zählt. Sie wächst nicht nur immer weiter, sondern sie tötet auch jegliches Leben.

Die globale Umweltorganisation Mighty fand heraus, dass die Todeszone durch die amerikanische Fleischindustrie verursacht wird.

In einem Bericht heißt es, dass toxische Substanzen in Düngemittel gefunden wurden.

Giftige Substanzen stoppen die Sauerstoffzufuhr

Das Düngemittel gelangt in die umliegenden Flüsse, die wiederum in den Golf von Mexiko münden.

So entstehen giftige Algen, die jeglichem Leben im Meer den Sauerstoff rauben und es so zerstören.

Laut Mighty soll vor allem ein Unternehmen für die Verschmutzung verantwortlich sein: Tyson Foods. Ein Fleischlieferant, der unter anderem McDonald’s beliefert.

Fleischlieferant Tyson Foods soll verantwortlich sein

Wie die Organisation berichtet, ist aber nicht die Fleischzucht, sondern die großen Mengen an Mais und Soja, die als Futter für die Tiere angepflanzt werden, das Problem.

Wie die amerikanische Ausgabe des “Guardian” schreibt, schlachtet Tyson Foods wöchentlich 35 Millionen Hühner und 125.000 Rinder. Um all die Tiere füttern zu können, baut Tyson Foods auf fünf Millionen Hektar Mais an.

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(ujo)

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