Erika Steinbach kommentiert das politische Chaos in Niedersachsen - mit einer absurd scheußlichen Bildmontage

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ERIKA STEINBACH
Immer für eine umstrittene und niveaulose Aussage gut: Erika Steinbach | Tobias Schwarz / Reuters
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  • In Niedersachsen ist die Landesregierung zerbrochen - wegen der Entscheidung einer einzelnen Grünen-Abgeordneten
  • Dazu wollte auch die umstrittene Politikerin Erika Steinbach etwas sagen
  • Sie tat es auf ihre unnachahmlich niveaulose Weise

Erika Steinbach will im Wahlkampf die AfD unterstützen. Die CDU war der Politikerin vormals zu links, so sehr, dass sie aus dieser austrat. Steinbach ist nun fraktionslos - um nicht zu sagen, politisch isoliert. Bei Twitter meldet sich die umstrittene Politikerin jedoch häufig zu Wort.

So auch diesmal, nach dem Politchaos in Niedersachsen um die ehemalige Grünen- und nun CDU-Abgeordnete Elke Twesten. Auf die scheint Steinbach nicht gut zu sprechen. Zumindest geht das aus der optisch äußerst unansehnlichen Bildmontage hervor, die die ehemalige CDUlerin auf Twitter gepostet hat.

Steinbach mag weder Twesten, noch die CDU

Auf der ist zunächst einmal ein Bild von Elke Twesten zu sehen. Auf das Bild hat Steinbach zwei Textfelder montiert - in allen Farben des politischen Regenbogens. "Früher trat man als Grüner zu den Linken über oder auch zur SPD. Heute zur CDU", steht da unleserlich geschrieben.

Daneben fügt Steinbach hinzu: "Wenn ihr die Zeichen nicht seht". Tatsächlich kann man die Zeichen - also: die Buchstaben - kaum sehen. Steinbach hat Schwarz und Neontürkis mit dem Hintergrundbild zu einem nicht entzifferbaren Farbklecks verschmolzen.

Was Steinbach mit ihrem Bild sagen will, schreibt sie darüber: "Spricht gegen die CDU, wenn jetzt Grüne dort ihre politische Heimat sehen."

Die Reaktionen auf Steinbach fallen deutlich aus

Klar, dass viele Twitternutzer das Machwerk der Politikerin nicht so stehen lassen wollten. "Wann treten Sie eigentlich der AFD bei oder überspringen Sie diese und gehen gleich zur NPD?", fragt einer unverblümt.

Ein weiterer stellt klar: "Man wird nicht als Parteimitglied geboren. Ansichten können sich ändern. Neuwahlen wären fair."

Dann meldete sich auch Konstantin von Notz, der netzpolitische Sprecher der Grünen zu Wort. "Es geht immer noch tiefer", stellte er fest. Und brachte Steinbachs Verhalten mit einem Hashtag auf den Punkt: "Niveaulimbo".

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(ll)

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