Tim Oliver Schultz: Dieses Emoji fehlt ihm in der Sammlung

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Tim Oliver Schultz leiht in

Als Leo kennen und lieben Fans der VOX-Serie "Club der roten Bänder" Tim Oliver Schultz (29). In "Emoji - Der Film" leiht er nun der Figur Gene seine Stimme. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news hat der Schauspieler erzählt, welche Emojis er selbst häufig verwendet und welches unbedingt hinzugefügt werden sollte. Außerdem verrät er, ob er lieber SMS schreibt oder telefoniert, wie der Austausch mit seinen Fans so läuft und welche seiner bisherigen Filmfiguren er gerne noch einmal spielen würde...

Herr Schultz, wie viel Spaß macht Ihnen das Synchronisieren?

In der VOX-Serie "Club der roten Bänder" ist Tim Oliver Schultz als Leo zu sehen

Tim Oliver Schultz: Es ist total spannend als Synchronsprecher zu arbeiten. Ich bin ein riesiger Fan von Animationsfilmen und habe mich sehr geehrt gefühlt als die erste Anfrage zu "Die Schlümpfe" kam. Die zweite Anfrage folgte kurz darauf und ich empfinde das als ein großes Privileg. Ein Traum, der wahr wird.

Was sind Ihre Lieblingsanimationsfilme?

Schultz: Spontan fallen mir "Der König der Löwen", "Ratatouille" und "Aladdin" ein.

Gibt es eine animierte Figur, die Sie gerne gesprochen hätten?

Schultz: Also einen Löwen zu sprechen, das fände ich schon ziemlich geil, Simba von "Der König der Löwen" zum Beispiel. Aber ich bin sehr froh, dass ich Clumsy in "Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf" sprechen durfte, weil ich echt tollpatschig bin. Und Gene in "Emoji - Der Film" finde ich auch sehr schön.

Fast jeder benutzt Emojis täglich - Sie auch?

Schultz: Auf jeden Fall. Ich bin ein großer Fan von Emojis.

Welches Emoji verwenden Sie am häufigsten?

Schultz: Da liegen bei mir das Özil-Emoji mit den großen Augen und das Kussmund-Emoji ganz weit vorne. Außerdem das Emoji, das beide Augen zukneift und die Zunge herausstreckt.

Fehlt Ihnen denn ein Emoji?

Schultz: Ja! Und zwar eines, das ein klassisches "Hä?" widerspiegelt. Ein Emoji, das eine Augenbraue hochzieht und ausdrückt: "Im Ernst? Hast du das gerade echt gesagt?" So eines fehlt mir.

Kommunizieren Sie dementsprechend viel über SMS und WhatsApp oder greifen Sie lieber zum Hörer?

Schultz: Ich würde schon sagen, dass ich lieber telefoniere als schreibe. Aber manchmal geht es einfach schneller, kurz etwas zu schreiben. Ich hasse jedoch dieses Chatten und vor allem Sprachnachrichten. Mir ist durchaus bewusst, dass es praktisch ist, aber wenn Leute auf der Straße in ihr Telefon sprechen oder es beim Essen an ihr Ohr halten, um die Sprachnachrichten anzuhören, das mag ich gar nicht. Es nervt mich generell, wenn Leute ihr Telefon zu viel benutzen. Ganz gleich ob man in einem Restaurant oder einer Bar ist oder wenn man sich einfach mit jemanden unterhält und das Telefon allgegenwärtig ist, das macht mich nervös und fast ein bisschen aggressiv.

Das heißt, Sie schauen am Morgen nicht als Erstes auf Ihr Telefon?

Schultz: Nein, ich mache den Wecker aus, mache mir einen Kaffee und dann ein paar Yoga-Übungen. Ich brauche ein paar Momente, um auf zack zu sein.

In den sozialen Medien sind Sie durchaus aktiv.

Schultz: Nur auf Facebook und Instagram. Einen Twitter-Account besitze ich nicht. Ich habe keine Ahnung, wie das funktioniert. Accounts, die sich dort als ich ausgeben, sind fake.

Der Kontakt zu Ihren Fans ist Ihnen aber durchaus wichtig.

Schultz: Ja, das ist recht easy auf diesem Weg. Ich gebe natürlich nicht alles preis, was ich mache. Aber es freut meine Fans, wenn sie etwas mitbekommen und ich bereite ihnen so gerne eine Freude.

Lesen Sie auch die Kommentare unter Ihren Postings?

Schultz: Hin und wieder, ja. Um alle zu lesen, fehlt mir schlichtweg die Zeit. Aber ab und an schaue ich nach, was meine Fans mir schreiben und wie sie sich gegenseitig beleidigen. Das ist durchaus lustig, wie die zum Teil übereinander herfallen.

Der raue Ton in den sozialen Medien wird ja durchaus bemängelt.

Schultz: Ja, aber der Ton auf der Straße ist auch rau. (lacht) Das ist doch mal ein O-Ton.

Sie drehen in Köln gerade die letzte Staffel von "Club der roten Bänder". Wie schwer wird Ihnen der Abschied fallen?

Schultz: Ich habe während der Dreharbeiten eine wirklich super gute Zeit, aber ich bin immer froh, wenn es vorbei ist. Da komme ich an meine Grenzen und es ist extrem hart. Danach winkt Urlaub und darauf freue ich mich. Aber wenn wir dann tatsächlich durch sind und uns trennen müssen, wird das traurig sein. Wir hatten eine so wahnsinnig schöne Zeit zusammen.

Dann können Sie Ihre Haare wieder wachsen lassen und in die Sonne gehen.

Schultz: An die Glatze habe ich mich jetzt so gewöhnt, die werde ich mein Leben lang behalten. (lacht) Aber ich freue mich tatsächlich darauf, wieder ohne hohen Sonnenschutzfaktor und Regenschirm aus dem Haus gehen zu können.

Gibt es eine Figur aus Ihrer bisherigen Karriere, die Sie gerne noch einmal spielen würden?

Schultz: Ich denke oft daran, was wohl die Figuren aus "Systemfehler - Wenn Inge tanzt" nun machen. Davon ein zweiter Teil, das wäre geil. Ich bin mit dem Regisseur (Wolfgang Groos, Anmerk. der Red.) sehr gut befreundet und liege den Leuten damit schon seit Jahren in den Ohren.

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