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03/08/2017 12:52 CEST | Aktualisiert 03/08/2017 13:04 CEST

Nachdem ein US-Polizist ein Foto mit einem widerlichen Spruch gepostet hat, verlor er seinen Job

Twitter / TARIQNASHEED
Dieses rassistische Bild kostete einen US-Polizisten seinen Job

  • Der Post eines US-Polizisten hat für Aufsehen gesorgt

  • Er zeigt ein deutlich rassistisches Bild

  • Seine Vorgesetzten zogen die nötigen Konsequenzen

Der Polizei in den USA wird oft vorgeworfen, ein Problem mit Rassismus zu haben. Nun musste der US-Polizist Wayne Welsh aus Estherwood, Louisiana unehrenhaft zurücktreten, nachdem er ein deutlich rassistisches Bild auf Facebook geteilt hat. Dies berichtet das Medienunternehmen "attn".

Das Bild ist an Widerlichkeit kaum zu überbieten

Das Bild zeigt eine weiße Frau, die den Kopf eines kleinen Mädchens in einer Badewanne unter Wasser drückt. Darunter ist zu lesen:

“Wenn der erste Schwarm deiner Tochter ein kleiner Neger-Junge ist.”

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Welsh: "Die Facebook-Polizei ist sauer auf mich"

Der Post von Wayne Welsh verbreitete sich schnell übers Internet und stieß - zurecht - auf Kritik. Auf seinem Facebook-Account reagierte der Polizist aber auch noch uneinsichtig und beleidigt.

“Es verstößt nicht gegen das Gesetz, etwas auf Facebook zu teilen”, schrieb er und fügte hinzu: “Ich habe den Post von einem anderen geteilt und jetzt sind wieder alle auf mich wütend. Die Facebook-Polizei ist sauer auf mich.”

Zu allem Überfluss schrieb er auch noch: “Menschen wollen immer die Rassen-Karte spielen. Sie wollen glauben, dass du der böse Kerl bist.”

Eine Entschuldigung reichte nicht aus

Nach weiterer heftiger Kritik entschuldigte er sich endlich, löschte den Post und schrieb: “Ich habe etwas auf Facebook gepostet, das viele wütend gemacht hat. Na ja, es tut mir leid, was passiert ist. Habt alle einen gesegneten Tag.”

Er dachte wohl, damit sei es getan - doch er hatte sich zu früh gefreut.

Als seine Vorgesetzten Kenntnis von seinem Post bekamen, zogen sie die nötigen Konsequenzen. Der Polizist musste aus dem Dienst zurücktreten. Auch seinen Facebook-Account hat er mittlerweile gelöscht.

Der Fall soll in einer Reihe von Entlassungen wegen Rassismus stehen. Die US-Polizei scheint vermehrt Maßnahmen gegen dieses Problem in ihren Reihen ergreifen zu müssen.

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(ame)

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