"Planet der Affen: Survival" im Kino: Mehr als ein stumpfer Kriegsfilm

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PLANET DER AFFEN
In Teil drei des "Planet der Affen“-Reboots kommt es zum Krieg. "Planet der Affen: Survival“ ist der Kinostart der Woche. | Chernin Entertainment
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  • Der Kinofilm der Woche am 3. August
  • Filmfans sagen: "Planet der Affen: Survival” sollte man nicht verpassen
  • Affen und Menschen ziehen gegeneinander in den Krieg

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino - doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen? Das Film-Portal isnotTV, Partner der HuffPost, stellt euch hier jede Woche den Kinofilm der Woche vor. Wir haben für euch den absoluten Hingucker, den ihr nicht versäumen solltet. Eure Meinung könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

"Planet der Affen: Survival” - das Kino-Highlight am Donnerstag, den 3. August:

Im dritten Teil der neuen "Planet der Affen“-Reihe von Matt Reeves geht der Konflikt zwischen Menschen und Affen in die heiße Phase. Auf der einen Seite steht Elitesoldat Colonel (Woody Harrelson), der mit seinen brutalen Kriegsmethoden den Hass der Affen auf sich zieht.

Ihr Anführer Caesar (Andy Serkis) ist emotional zwischen den beiden Kriegsfronten hin- und hergerissen. Nur, wenn er die Vernunft bewahrt, kann es eine friedliche Lösung geben.

Matt Reeves ist der König des CGI

Für "Planet der Affen: Survival“ hat Regisseur Matt Reeves keine Mühen gescheut, um die Affen so lebensecht wie möglich zu machen. Dafür wendete er die Technik des "Motion-Capturing“ an – ließ also echte Schauspieler die Rollen der Affen spielen und überlagerte ihre Bewegungen mit der Computeranimationen.

Erste Drehaufnahmen beeindruckten die Fans bereits 2015:

Besonders die Mimik der Affen wirkt im Film sehr Lebensecht – und genau das war Reeves wichtig. In einem Interview zu den CGI-Effekten erklärt er: "Die Idee des Films war es, Empathie und Identifikation mit den Affen zu erzeugen, so dass alle, die den Film sehen, am Ende selbst Affen sind.“

Um mit einem Filmcharakter mitzufühlen oder uns sogar in seine Rolle hineinversetzen zu können, müssen wir seine Mimik und seine Körpersprache verstehen. Nicht nur atemberaubende Computereffekte sind deshalb bei "Planet der Affen“ gefragt gewesen, sondern auch große schauspielerische Leistung.

Zum Glück hat Reeves für die Rolle des Caesar einen echten Veteranen des "Motion Capturing“ gefunden: Andy Serkis, der als Gollum in "Herr der Ringe“ diese Technik berühmt gemacht hat.

"Survival“ oder "War“ – Auf Deutsch heißt es "Überleben“ statt "Krieg“

Obgleich der Untertitel für Planet der Affen "Survival”, also "Überleben” lautet, ist das nicht der Originaltitel des Films. Der lautet nämlich "War for the Planet of the Apes“, also "Krieg auf dem Planet der Affen“.

Der deutsche Titel nimmt aber die Grundhaltung der Affen auf, die auch schon im Trailer zu hören ist: Sie kämpfen nur, um zu überleben. Dass es trotzdem sehr kriegerisch zur Sache gehen wird, können Fans der Franchise aber definitiv erwarten.

Neben dem Titel gebt es für deutsche Fans aber noch eine weitere Änderung, die besonders die besonders Nerds sehr freuen dürfte: YouTuber Erik Range, alias Gronkh hat in der deutschen Synchronisation eine Rolle übernommen. Es ist dieses Jahr schon sein vierter Einsatz nach Sprechrollen in "Resident Evil 6", "Alien: Covenant" und "The Lego Batman Movie“.


Kinogänger können sich bei diesem Filmabenteuer auf mehr als einen stumpfen Kriegsfilm gefasst machen. Es geht um den Kampf zwischen Vernunft und tierischem Instinkt, der in uns Menschen genauso verankert ist wie in Affen. Mit emotionalen Momenten muss deshalb gerechnet werden:

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(mtr)

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